Damit setzte sich Jelle Behnert der Medieninformation zufolge in den Debütantensalons des Harbour Front Literaturfestivals gegen acht Konkurrenten durch. In der Begründung der Jury heißt es:
"Jelle Behnert erzählt in ihrem Roman 'Liebe, Steine, Scherben' die Geschichte dreier Teenager. Dabei zeichnet Behnert ein stimmiges Bild pubertärer Verwirrungen. Der RAF-Terror des Jahres 1977 und extreme Sehnsüchte der Heranwachsenden verschmelzen dabei zu einem gewagten, mitunter genialischen Sinnbild für pubertäre Entgrenzung, in dem sexuelles Erwachen ebenso eine Rolle spielt wie Grausamkeit und die schwärmerische Begeisterung für Idole − seien es Andreas Baader oder die Bay City Rollers."
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der Abschlussgala des Harbour Front Festivals am 21. September im Innenhof des Hamburg Museums überreicht.
Hier geht es zur Website des Harbour Front Literaturfestivals.