Grüter-Preis 2013 geht an Julia Fischer

"Evolution und Ökologie immer im Blickfeld"

6. Juli 2015
Redaktion Börsenblatt
Der Preis der Grüter-Stiftung zur Förderung der Wissenschaftsvermittlung geht 2013 an Julia Fischer, Leiterin der Abteilung für Kognitive Ethologie am Primatenzentrum in Göttingen. Sie wird für ihre populärwissenschaftlichen Aktivitäten, insbesondere ihr Buch "Affengesellschaft" (Suhrkamp Verlag), ausgezeichnet.

"Frau Professor Fischer verknüpft hochkarätige wissenschaftliche Forschung mit dem Bestreben, Wissenschaftsvermittlung an breite Bevölkerungsschichten als fundamentale Pflicht aktiver Forschung zu betreiben", so begründet die Jury unter der Leitung des Biologen Jürke Grau ihre einstimmige Entscheidung.

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis erhält Julia Fischer für ihre populärwissenschaftlichen Aktivitäten, insbesondere ihr Buch "Affengesellschaft" (Suhrkamp Verlag) mit interessanten Einblicken in ihre Feldforschung sowie einer verständlichen Beschreibung der Sozialstrukturen, des Denkens und der Kommunikation bei unseren nächsten Verwandten. Evolution und Ökologie bleiben dabei immer im Blickfeld.

Die Preisverleihung findet am 4. November um 18.30 Uhr im Münchener Museum Mensch und Natur im Schloss Nymphenburg statt.

Die Grüter-Stiftung für Wissenschaftsvermittlung wurde 1992 von dem Mediziner und Naturwissenschaftler Werner Grüter und seiner Frau Inge ins Leben gerufen. Sie fördert unter anderem durch den jährlich vergebenen Grüter-Preis erfolgreiche Wissenschaftsvermittlung, besonders in den Bereichen Evolutionsforschung, Paläontologie, Biologie (insbesondere Meeresbiologie und Botanik) sowie Kosmologie.