Darüber hinaus werden ihre Verleger ermutigt, so die Pressemitteilung der Europäischen Kommission, eine EU-Förderung zu beantragen, um die preisgekrönten Werke in andere europäische Sprachen übersetzen zu lassen. Die Preisverleihung 2013 findet am 26. November in Brüssel statt.
Das sind die zwölf Preisträger und ihre Bücher:
- Isabelle Wéry (Belgien): Marilyn Désossée (Éditions Maelström, 2013)
- Faruk Šehić (Bosnien-Herzegowina): Knjiga o Uni (Buybook d.o.o., 2011)
- Emilios Solomou (Zypern): Hμερολóγιο μιας απιστίας (Psichogios Publications SA, 2012)
- Kristian Bang Foss (Dänemark): Døden kører Audi (Gyldendal, 2012)
- Marica Bodroić (Deutschland): Kirschholz und alte Gefühle (Luchterhand Literaturverlag, 2012)
- Meelis Friedenthal (Estland): Mesilased (AS Varrak, 2012)
- Lidija Dimkovska (Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien): Резервен живот (Ili-Ili, 2012)
- Katri Lipson (Finnland): Jäätelökauppias (Tammi Publishers, 2012)
- Tullio Forgiarini (Luxemburg): Amok − Eng Lëtzebuerger Liebeschronik (Éditions Guy Binsfeld, 2011)
- Ioana Pârvulescu (Rumänien): Viaţa începe vineri (Humanitas, 2009)
- Gabriela Babnik (Slowenien): Sušna doba (Študenstska Zaloba, 2012)
- Cristian Crusat (Spanien): Breve teoría del viaje y el desierto (Editoriales Pre-Textos, 2011)
Der Literaturpreis wird von der Europäischen Kommission zusammen mit der Europäischen und Internationalen Buchhändlervereinigung (EIBF), dem Europäischen Schriftstellerrat und der Vereinigung europäischer Verleger organisiert.
EU Kommission startet neues Förderprogramm
In der gleichen Mitteilung kündigt die Europäische Kommission das neue Programm "Kreatives Europa" an, das im Januar 2014 starten soll. Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft und die Förderung der kulturellen Vielfalt. Das Programm soll nach Angaben der Kommission von 2014 bis 2020 laufen und mit insgesamt 1,3 Milliarden Euro ausgestattet werden. Dies sei ein Anstieg von 9 Prozent im Vergleich zum derzeitigen Förderniveau. Finanziert werden sollen damit etwa Übersetzungen und Auslandsaufenthalte von Kulturschaffenden.