Deutliche Einbußen verzeichnete der traditionelle Versandbuchhandel (Katalog-, Prospekt-, Telefon-, Fax-, Mailbestellungen; Außendienst) mit einem Rückgang im Jahr 2013 um 50 Millionen Euro auf 400 Millionen Euro (2012: 450 Millionen Euro). Der Niedergang des klassischen Versandgeschäfts via Katalog habe sich auch, so der Bundesverband, an der Insolvenz des Traditionsunternehmens Weltbild beobachten lassen.
Der Online-Versandbuchhandel insgesamt konnte seinen Umsatz hingegen von ca. 2,15 Milliarden auf ca. 2,3 Milliarden Euro steigern, doch zieht man den Amazon-Anteil ab, sank der Anteil der Mitbewerber von rund 550 Millionen Euro 2012 auf rund 400 Millionen Euro im Jahr 2013. Amazon dürfte es also gelungen sein – wenn man die Schätzungen zugrunde legt –, den konkurrierenden Online-Buchhändlern Marktanteile abzunehmen. Der Marktanteil Amazons im Online-Versandbuchhandel läge demnach bei rund 82 Prozent; der Anteil des Online-Versandbuchhandels am gesamten Branchenumsatz bei rund 25 Prozent. Offen bleibt allerdings, inwieweit die Zahlen des Bundesverbands auch den E-Commerce-Anteil des stationären Handels abdecken.
Wachstumstreiber im Online-Versandbuchhandel war das E-Book: Gegenüber 2012 habe sich der Umsatz mit digitalen Büchern auf ca. 230 Millionen Euro verdoppelt, so der Bundesverband.
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