Das für 179 Dollar (rund 135 Euro) angebotene Gerät könnte den Weg aus der Nook-Krise weisen: Durch die Kooperation mit Samsung kann Barnes & Noble die Entwicklungskosten deutlich senken und damit seine verlustreiche Nook-Sparte entlasten. Bis zu zehn Millionen Dollar jährlich könnte B & N durch die Zusammenarbeit einsparen, schreibt "Publishers Weekly". Bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen im Juni hatte B & N-Chef Michael P. Huseby angekündigt, den Nook-Bereich vom Buchhandelsgeschäft abzuspalten.
Den Kunden kann B & N nun ein farbiges Tablet mit einer Bildschirm-Diagonale von sieben Zoll (knapp 18 Zentimeter) bieten, das wegen des Android-Betriebssystems nicht nur für alle Anwendungen offen ist, sondern zugleich über alle Nook-Funktionen (Reader-Software, Shop etc.) verfügt.
Der Schritt von Barnes & Noble ist über das eigene Unternehmen hinaus von strategischer Bedeutung. Mit der Wahl von Samsung als Partner hat B & N den Tablet-Hersteller gewählt, der laut IDC weltweit mit rund 20 Prozent Marktanteil (2013) die Nummer 2 hinter Apple (rund 30 Prozent) ist und mehr als 60 Prozent aller Android-Tablets vertreibt. Mit einem Samsung-Nook-Tablet hätte B & N also die Chance, sich deutlich vor Amazons Kindle Fire zu platzieren.
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