Antiquariat

Umfrage zur ZVAB-Umstellung

3. Juli 2015
von Börsenblatt
Im Herbst wird das ZVAB auf die Plattform von Abebooks umgestellt, für ZVAB-Anbieter ergeben sich daraus zahlreiche Änderungen. Auswertung einer boersenblatt.net-Umfrage.

Die Ausgangsfrage der anonymen Umfrage, die sich in erster Linie an Antiquarinnen und Antiquare richtete, lautete recht allgemein formuliert: "Was halten Sie von der im Herbst 2015 bevorstehenden Umstellung von ZVAB auf die Abebooks-Plattform? Wie werden Sie darauf reagieren?"

Die Auswertung der Umfrage, die am 12. März startete und am 18. März mit 73 Beantwortungen geschlossen wurde, ergibt ein durchaus heterogenes Bild, wobei – wenig überraschend – die Kritik an der bevorstehenden Umstellung dominiert. Vor allem für die Antiquare, die bisher nicht bei Abebooks anbieten, bringt die Umstellung den unfreiwilligen Abschied von gewohnten und aus Sicht vieler Umfrageteilnehmer bewährten ZVAB-Standards mit sich. Ein immer wieder genannter Kritikpunkt: die wenig praktikablen Versandkosten-Einstellungen bei Abebooks und die unübersichtlichen Abrechnungen.

Häufiger als Ausweichmöglichkeit bzw. Alternative genannt werden die Plattform Booklooker und vor allem die von der Genossenschaft der Internet-Antiquare (GIAQ) seit einem Jahrzehnt betriebene Plattform Antiquariat.de. Hierzu läuft parallel eine Initiative des Leipziger Antiquars Alfred Tauchnitz, der sich für einen grundgebührenfreien Tarif bei Antiquariat.de stark macht. Interessenten können unter der E-Mail-Adresse antiquariat.tauchnitz@t-online.de Kontakt zu Herrn Tauchnitz aufnehmen; das Ganze würde wohl nur dann betriebswirtschaftlich funktionieren, wenn mehrere hundert neue Anbieter ihre Bestände bei Antiquariat.de einspielen.

Natürlich gibt es nicht wenige Antiquare, die auf die ZVAB-Ankündigung eher gelassen reagieren oder erst einmal die weitere Entwicklung abwarten wollen, auch das spiegelt sich in den Umfrageantworten wider.

Antworten in Auswahl (teilweise geringfügig redigiert); Dank an alle Teilnehmer!

Leider war es zu erwarten, die recht gut funktionierende zvab-Technik wird vom Riesen Amazon auf die profitablere abebooks-Technik umgestellt. Rein nachteilig für angeschlossen Antiquare, es heißt nun zu boykottieren, die wertvollen oder seltenen Bücher, die die Kunden wollen, gibt es halt dann nicht mehr über das "Zentrale Verzeichnis", sondern über unbekanntere Wege wie Kataloge oder genossenschaftliche Plattformen. ich denke, es kann nur besser werden, es muß auf jedenfalls besser werden mit der Versandkosten-Einstellung und dass die Paketmarken weiterhin zu beziehen sind Sehr ärgerlich für mich, es überwiegen eindeutig die Nachteile für mich. Wie ich reagiere muß ich mir noch überlegen Das war zu werten, ist aber nach wie vor erschreckend. Was tun? Gegensteuern, mit allem was ich habe! Ade ZVAB Überhaupt nichts, obwohl so etwas längst zu erwarten war. Die "Amazonisierung" der Teilnahmebedingungen stößt mich ab, und ich habe für mein kleines Versandantiquariat noch nicht die Entscheidung getroffen, ob ich einen Abebooks-Account eröffne oder mich im Herbst vom ZVAB (über das ich bisher immerhin 80 % meiner Umsätze) generiert habe, verabschieden werde. Habe mich jetzt jedenfalls bei Antiquariat.de angemeldet und hoffe, diese Plattform wird so verändert und ins Bewusstsein gerückt, dass dort künftig auch nennenswerte Umsätze zu erzielen sind. Die gegenwärtige Diskussion unter den Antiquaren könnte da etwas in Bewegung bringen. In jedem Fall werde ich weiter bei Booklooker anbieten, das bisher nicht in dieser Form vereinnahmt wurde. Gar nichts. Man wird sehen. Diese Entwicklung stellt gleiche mehre Umdrehungen der Abwärtsspirale dar, in der sich das zvab seit Jahren befindet. Was nützt die ganze Technik / Organisation, wenn zwei wesentliche Dinge immer mehr verloren gehen, nämlich die Orientierung an den Bedürfnissen der Antiquare (und die liefern bitteschön die umsatzbringende Ware Buch) und die Sicherstellung der Qualität des Angebots, zumindest im Sinne einer ordentlichen Titelaufnahme. Zu den Bedürfnissen der Antiquare gehört die Freiheit, selbst zu entscheiden, in welche Länder man liefert. Weiterhin die Möglichkeit, bedarfsgerechte Versandkosten zu verlangen. Oder auch die Freiheit, keine Kreditkartenbezahlung zu akzeptieren, auch wenn man dadurch vielleicht weniger Bestellungen erhält Die beabsichtigten Maßnahmen werden nach meiner Meinung nicht zu merklichen Gewinnsteigerungen der Anbieter führen sondern nur zu Mehrkosten. Die Zusatzgebühren für Kreditkartenabwicklungen, die Ausdehnung der Provisionsberechnung auf die Versandkosten, die Standardisierung der Versandkosten des einzelnen Anbieters, die Erschwerung der Kollegenbestellungen und die Erschwerung der Paypal-Abwicklung sind alles einseitige Maßnahmen mit dem (kurzsichtigen?) Ziel einer Einnahmenerhöhung der Plattform. Vielleicht steckt dahinter auch das langfristige Konzept, die Plattform vom Handling immer mehr an Amazon anzupassen, so dass in einigen Jahren wir die inhaltsgleiche Mail diesmal direkt von Amazon mit der Aufforderung erhalten, sich nunmehr bis zum … zwingend ein Amazon-Händlerkonto anzulegen? Ich halte diesen Weg für kontraproduktiv für alle Beteiligten, neudeutsch: loose/loose-Situation. Es wird sicher durch viele Reaktionen der Antiquare ein Teil des Angebots und damit auch des Umsatzes auf zvab verschwinden. Dadurch sinkt dessen Attraktivität weiter, d. h. die Kundenbindung an die Plattform wird sinken. Ein Nebeneffekt, den man nicht unterschätzen sollte, ist die durch die Zwangslistung auf den verschiedenen Abebooks-Seiten verbundene virtuelle Vervielfachung des Angebots auf den Meta-Suchmaschinen wie z. B. Eurobuch. Dies führt wiederum verstärkt zum Eindruck, dass so ziemlich jedes Buch X-mal verfügbar sei und wird dadurch erst recht die Bereitschaft senken, höhere Preise zu bezahlen. Wie ich direkt damit umgehen werde? Auf jeden Fall die Versandkosten so erhöhen, dass ich die Zusatzkosten an den Kunden weitergebe. Dadurch wird mein Angebot bei Antiquariat.de mit niedrigeren Buch- und Versandkosten insgesamt noch interessanter. Vielleicht den günstigeren Teil meines Angebots nicht mehr im zvab anbieten. Antiquariat.de noch mehr unterstützten, durch mehr aktive Werbung. Insgesamt einen kleinen bescheidenen Beitrag dazu leisten, die Kunden darüber aufzuklären, dass es eine Welt außerhalb des Amazonuniversums gibt. Mittelfristig die betriebswirtschaftliche Auswirkung der steigenden Kosten betrachten. Ich werde sicherlich nicht meine Lebenszeit zur Gewinnmaximierung Dritter verwenden. ZVAB ist bekannt als Marke für die professionelle Beschaffung antiquarischer und gebrauchter Bücher im deutschsprachigen Raum. Ich bin skeptisch, dass die Umstellung die Qualität der Marke hilft. Die direkte PayPal-Checkout-Anbindung fällt ja schon mal weg. Und was wird aus Antiquaria? Mir fällt es schwer zu glauben, dass ein Tochterunternehmen von amazon dem deutschsprachigen Antiquariatsgeschäft dient. Sollten aktuelle AbeBooks-Anbieter wie momox auch unter der Marke ZVAB anbieten, dann ist die Marke schnell kaputt. Dieses ist sicher. Langfristig wäre eine genossenschaftliche Lösung eine sinnvolle Alternative. Die GIAQ wäre eine mögliche Alternative, wenn diese wesentlich professioneller aufgebaut und kapitalstärker aufgestellt wäre. Ehrenämter können dieses nicht leisten. Vielleicht ist dieses die letzte Chance für die GIAQ und für die deutschsprachigen Antiquariate. Eventuell wäre hier eine Kooperation mit cBooks (Betreiber von booklooker) ein Ansatz. Alles wird supergut, toll und echt einfach: Für unsere deutschsprachigen Bücher werden wir unglaubliche Bestellmengen erhalten aus Ländern, in die wir Ignoranten bisher gar nicht liefern wollten. Wir müssen uns keine Gedanken mehr machen, welches Porto für dieses Buch benötigt wird - einfach einen Einheitspreis nehmen. Endlich können die Kunden auch das Taschenbuch für 5 EUR mit Ihrer Kreditkarte bezahlen, super. Kollegenrabatt, nee das geht nicht mehr, sorry Über Eurobuch werden unsere Bücher jetzt noch viel öfters angezeigt, einfach toll. Die Provisionsabrechnung können wir jetzt viel leichter nachrechnen, wir müssen nicht mehr zwischen Buchpreis und Versandkosten differenzieren, das spart Zeit. Das wird einfach eine schöne neue Welt [Wer es bis hierher noch nicht gemerkt hat: Das war Satire.] Wieder eine Gelegenheit "Antiquariat.de" zu stärken. Ich werde versuchen, auf ZVAB/Abebooks zu verzichten und meine Kunden gezielt auf antiquariat.de umzuleiten. Die Zwangsmissionierung ist ein Skandal! Ich erwäge ernsthaft, nicht mehr bei ZVAB zu listen. Es war doch nur eine Frage der Zeit wann das ZVAB dicht gemacht wird... Was ich davon halte? Gar nichts! Als Händler fühle ich mich bevormundet und drangsaliert (gewichtsunabhängige Versandkostenpauschale, Zwang zur Kreditkartenakzeptanz, komplizierte Abrechnung usw.). Wenn andere mitziehen, werde ich gerne an einem 4-wöchigen Boykott teilnehmen. Meine anderen Vertriebswege (eigener Internetauftritt, Kataloge, andere Plattformen) intensivieren. Beim ZVAB werde ich ab Oktober meine Neueingänge erst mit Verzögerung und mit Preisaufschlag einstellen. Die Versandkosteneinstellungen sind nicht für den Markt in Deutschland geeignet. Die Versandkosten gehören nach Gewicht gestaffelt. Nun soll der Verkäufer wieder mit Kunden Endlosdiskussionen darüber führen, warum ein Buch, welches schwerer ist als 1 KG, nicht für 1,99 Euro als Büchersendung, sondern für 5 Euro als Paket verschickt werden muss. Die Versandkosten werden für Kunden intransparant werden und zu häufigen Beschwerden bzw. Stornierungen führen. Über Abebooks verkaufen wir deswegen schon die ganze Zeit keine Bücher mehr die schwerer sind als 1 KG. Gar nichts! Zur Genossenschaft wechseln! Verständlich, aber schlecht für mich. Noch mehr Vorschriften. Eine Reaktion überlege ich mir noch. Davon halte ich nichts. Ich werde aussteigen. Gar nichts halte ich davon Das weiß ich noch nicht, ist alles zu frisch, kann aber zur Aufgabe meines Unternehmens führen Es bringt sehr viele Nachteile und kaum Vorteile für den einstellenden Händler. 3 Punkte: die Versandkosten sind nicht flexibel zu handhaben, man wird gezwungen Kreditkarte zu nehmen, Bei Urlaub werden meine Bücher nicht angezeigt. Wir werden die Titelanzahl auf ZVAB reduzieren, unsere Printkataloge verstärken und für antiquariat.de Werbung machen. Ich halte nichts davon. Ich weiß noch nicht, wie ich reagieren werde. Schlecht. Abrechnung bei zvab besser, Kollegenbestellungen nicht mehr frei von Provisionen, zvab-Paketmarken? Nach unserer Einschätzung wäre der Schritt andersrum besser. Werde anderswo verkaufen Das ist ein Etikettenschwindel; draußen steht zvab drauf und drinnen in abebooks. Aber was soll's, wenn damit die Einstellkosten sinken, wäre das ja schön, nur glaube ich nicht dran. Und auf jeden Fall werden die Kosten für die Provisionen steigen, da bisher zvab nur die Buchpreise berücksichtigt hat, während abebooks seit langem den Buchpreis plus die Versandkosten bei der Provisionsberechnung berücksichtigt. Zur ersten Frage: Eine Unverschämtheit. Mir wird vorgeschrieben, was ich für den Versand berechne. Ich werde gezwungen, bestimmte Zahlungsweisen zu akzeptieren und dafür dann Gebühren zu entrichten. Ich soll mir verbieten lassen, Länder vom Versand auszuschließen. Ich werde erpresst, für eine ungewollte Listung auf einer oder mehreren Plattform/en zu bezahlen. - Nach all dem ist mir völlig egal, dass ich durch die Umstellung sicher mehr Umsatz erzielen werde. - Zur zweiten Frage: Da es wahrscheinlich ohne ZVAB nicht geht, werde ich akzeptieren müssen. - Ich werde ab sofort Kunden auf das ZVAB (und deshalb auch auf eurobuch) nicht mehr hinweisen, sondern auf booklooker und antiquariat.de, und - entweder ab sofort oder ab Umstellung - für Kunden dort nicht mehr nach Büchern suchen. Ich werde den - wirtschaftlich für mich leider nachteiligen - Beitritt bei antiquariat.de ins Auge fassen. Beide Firmen gehören ja amazon, die Abhängigkeit wird durch Konformismus immer stärker. Wo bitte bleibt das Kartellamt????? Zu 1: Ich befürchte spätestens mittelfristig Nachteile. Zu 2: Nolens volens mitmachen und künftig auch bei antiquariat.de einstellen. Ich werde mich dem Abebooks-Amazon-Diktat nicht unterwerfen, sondern andere Plattformen nutzen, verstärkt regional verkaufen, nach langer Pause auch wieder auf Bücherbörsen und Antik- u. Trödelmärkten. Diese Maßnahme von ZVAB ist eine große Chance für antiquariat.de die hoffentlich genutzt wird. Wenn die Aufnahme neuer Mitglieder dort nur etwas großzügiger als bisher gehandhabt wird, könnte antiquariat.de die Plattform mit der größten Zuwachsrate werden. Im Sinne der Monopolisierung nur folgerichtig und erwartbar. Ich werde verstärkt nach Alternativen suchen. nicht mehr beim zvab anbieten Dem guten System ZVAB wird das schlechte System Abebooks übergestülpt, ohne jede Rücksicht. Die Folgen werden sich für Anbieter und Kunden negativ auswirken. Kosten und Preise werden steigen. Die gute u. übersichtliche Handhabung der ZVAB-Seite fällt weg. Die klare Versandkostentabelle des ZVAB wird durch Pauschalkosten bei Abebooks ersetzt. Keine Bestellungen mehr während der Urlaubszeit. Keine provisionsfreien Kollegenbestellungen mehr. Abebooks/Amazon will Nägel mit Köpfen machen und den antiquarischen Buchmarkt in Deutschland nach amerikanischem Vorbild formen. Wie soll man da reagieren? Am liebsten den Verkauf auf beiden Seiten einstellen. Will man nicht untergehen, muss man mitgehen … Vor diesem Hintergrund hielt es Abebooks bei der Bekanntgabe nicht mal für notwendig, den Händlern bekannt zu geben, welche Kosten nach der Umstellungsphase für eine Präsenz auf beiden Plattformen auf sie zukommen. Leider wird es jetzt wohl auch auf beiden Plattformen das in meinen Augen katastrophale, weil nicht nach Gewicht differenzierbare Abebooks-System für die Portokosten geben. Insofern wahrscheinlich auch für die Kunden eine Verschlechterung. Aber für Abebooks-Amazon natürlich kostensparend! Und um nichts anderes geht es dabei, so euphemistisch die Vorteile für die Händler in der Ankündigung auch herausgestellt wurden. Ich halte davon gar nichts. Es ist eine weitere Drangsalierung der Online-Antiquariate. Ich werde das nicht mitmachen Nichts. Für mich erwarte ich einen Umsatzrückgang, höhere Gebühren und verärgete Kunden durch die pauschalen Versandkosten. Falls ich zukünftig nicht mehr auf ZVAB anbiete, kann ich nicht mehr wirtschaftlich arbeiten. halte nichts davon schlage vor das möglichst viele händler 4 wochen lang alle bücher bei zvab entfernen händler auf breiter front ansprechen verband alle geliesteten zvab händler gleichzeitig unsere grundforderungen an abebooks formulieren geht uns alle etwas an Suche nach möglichen Alternativen. Es ist nie gut, nur an einem Tropf zu hängen … da ich eh auf beiden plattformen anbiete werde ich wohl wenig ändern Indiskutabel und entmündigend. Ich werde beim ZVAB austreten Ich bedauere diese Entwicklung. Im Moment warte ich ab. 1. Nichts. Massive Verschlechterung: alle negativen Eigenschaften von Abebooks (unübersichtliche Abrechnung, unpraktische Versandkosteneinstellung, Kreditkartenabrechnung auch für Niedrigpreissegment, unnützes Bewertungssystem, Provision auf Versandkosten, Zwang, innerhalb von Abebooks mit Kunden zu kommunizieren) werden auf das ZVAB übertragen. Das ZVAB wird zum bloßen Markenbegriff (Prognose: in 5 Jahren ist der Begriff verschwunden). - 2. Sich dem Amazon-Abebooks-ZVAB-Einheitsbrei zu entziehen, ist nicht möglich. Der Niedergang des Online-Marktes ist nicht aufhaltbar. Es werden (abgesehen von wenigen Hochpreisspezialisten) letztlich nur wenige qualitativ höherstehende Nischenanbieter überleben, der Rest des Marktes wird vom Buchschrotthandel bedient werden, der mit dem Begriff "Antiquariat" nichts mehr zu tun hat. nicht meckern, konstruktiv verbessernd mitmachen Bin nicht begeistert - vor allem die pauschalen Versandkosten und die für Buchhaltung mehr als schwierige Auszifferung durch die Saldierung von Erlösen und Kosten sind da zu nennen. Auch fahre ich bisher unterschiedliche Strategien was Preise und Sortiment angeht. Ich hoffe sehr, dass sich von Seiten der Mitbewerber (Genossen und Booklooker) etwas tut um hier Alternativen zu haben. Wirtschaftlich kann ich auf ZVAB eigentlich nicht verzichten. War abzusehen. Für uns ändert sich nur wenig. Vorteile (eine Grundgebühr weniger) und Nachteile (z. B. schlechte Portoanzeige) heben sich weit gehend auf. Bleibt abzuwarten, wie das zvab dann aussehen wird. Letztendlich ist es dann nur ein anderes Frontend für die Abe-Datenbank Wahrscheinlich halb so schlimm. Selbstverständlich antiquariat.de stärken. gar nichts, wird nur Nachteile bringen (Kosten, Service)! Auf Antiquariat.de hoffen … Nichts. Mal schauen. Ich finde es gut. Bei abebooks habe ich schon seit Anfang sehr gute Umsätze in Übersee gehabt, dadurch wird ZVAB einem noch grösseren Kundenkreis bekannt. Egal wie das Kind am Ende heißt, der Umsatz wird dort weiter steigen. Seit der Übernahme des ZVAB konnte ich meine Umsätze dort um ein Drittel steigern! Nichts! Bin sowieso bei beiden präsent! hate ABE love antiquariat.de; wir haben nur schlechte Erfahrung mit ABE und sind schon vor einigen Jahren da raus Die Zusammenlegung war zu erwarten. Dass diese nicht zu einer Überarbeitung der Abebooksdatenbank, den Versandkosten und den anachronistischen Einstellgebühren (Datenbankspeicher auf Servern und der Traffic kosten nicht mehr Unsummen wie am Anfang des Jahrtausends) führt, ist sehr zu bedauern. Reagieren ist aufgrund der Konzentration des Marktes auf den Eigentümer AMAZON nicht mehr möglich. Nun werden wir gezwungen, diese Sachen mitzumachen, deretwegen ich abebooks verlassen habe Die Umstellung wird, so wie sie bisher kommuniziert wird, eine Verschlimmbesserung sein. Im Übrigen ist das Bad noch lange nicht vollständig ausgeschüttet und das Kind immer noch nicht gefunden. folglich wird über Kind und Bad zunächst nur spekuliert werden können. Diese Fragen sollten in einigen Wochen nochmals gestellt werden, dann lässt sich mehr Entscheidendes sagen. furchtbar, das ist der Antiquariats-GAU! wir gehen bei beiden raus. antiquariat.de bekommt das update jetzt zwei Tage vorab! Ein selbständiges und würdevolles Arbeiten wird strukturell einen weiteren Schritt erschwert, die bevormundende und infantilisierende Geschäftspolitik von amazon mit dem ja erklärten Ziel jeden mit dem Handel von gedruckten Büchern Tätigen arbeitslos machen zu wollen verabsolutiert sich. Direktangebote, jeder institutionelle Besteller, der weiterhin abe ZVABooks benutzt, bekommt keinen Bibliotheksrabatt mehr und bekommt mitgeteilt, warum Wenig. Ich werde vermutlich die Preise bei ZVAB/abebooks erhöhen im Vergleich zu antiquariat de oder zu booklooker. Kündigen werde ich! Es wäre schön, wenn sich Antiquare sowie Vertreter von Abebooks und ZVAB sich konstruktiv darüber verständigen könnten, wie man die gemeinsame Plattform von der Usability am besten gestaltet. Ich finde die Zusammenlegung auf jeden Fall gut, allerdings sollten die Schwachstellen vor allem bei Abebooks beseitigt werden. Austritt Habe mich bereits von ZVAB verabschiedet! Die Umstellung ist ein schon lange zu erwartendes Ereignis und gängelt vernunftbegabte Antiquare noch ein Stückchen mehr. Es rächt sich immer mehr, daß die Antiquare es nicht schaffen einmal an einem Strang zu ziehen und eine gemeinsame Plattform als Konkurrenz zu Amazon aufzubauen. Das liegt aber nicht nur an den Nicht-GIAQ-Mitgliedern sondern ebenso an den Mitgliedern der GIAQ. von dieser Amazonisierung halte ich gar nichts und werde ganz auf booklooker.de umsteigen, auch in der Annahme, dass bisherige ZVAB-Antiquaria-Kunden schon bald erkennen werden, dass sie von dortigen gewerblichen Anbietern genauso gut, aber zu günstigeren Preisen bedient werden. Die Nachteile überwiegen, wir erwägen, uns vom ZVAB zu verabschieden. Kostenmäßig sehr interessant. Wir folgen der Umstellung NICHTS!!! Keine Reaktion, da bereits ZVAB & Abebooks Kunde.