Die Förderung des BMBF erfolgt im Rahmen des Programms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung". Die Stiftung Lesen hat mit lokalen Bündnispartnern bundesweit mehr als 200 Leseclubs eingerichtet − rund 6.000 Kinder besuchen diese regelmäßig. Die positiven Ergebnisse des Zwischenberichtes der Stiftung Lesen zum Projekt wurden durch eine Evaluation der Prognos AG und durch ein vom BMBF bestelltes Expertengremium bestätigt, heißt es in der Presseinformation.
Mit Hilfe der Fördermittel des BMBF stattet die Stiftung Lesen die Leseclubs mit Büchern und anderen Medien aus, schult die ehrenamtlichen Leseclub-Betreuer und unterstützt sie kontinuierlich bei ihrer Arbeit.
"In Zukunft streben wir in den Leseclubs eine noch stärkere Verankerung des digitalen Lesens sowie eine kontinuierliche Unterstützung der Ehrenamtlichen an, damit sie ihrer anspruchsvollen Aufgabe gerecht werden können", sagt Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen.
Bilanz des Projekts
Insgesamt hat die Stiftung Lesen nach eigenen Angaben bisher 218 Leseclubs im Rahmen von "Kultur macht stark" eingerichtet. Weitere Leseclubs sollen im Laufe des Jahres hinzukommen. Offene Ganztagsschulen, Mehrgenerationenhäuser, Familienzentren, Stadtteiltreffs, Bürgerhäuser sowie Jugendfreizeiteinrichtungen und Bibliotheken weiterhin unter www.leseclubs.de bewerben.
Die Leseclubs, die sich an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche richten, sind bundesweit angesiedelt und befinden sich der Mitteilung zufolge auch an überraschenden Orten wie in einem Zirkus, in einer Moschee oder in einem Fußballstadion, wodurch sich besonders niedrigschwellige Zugangswege zum Lesen ergeben.
Über 1.100 Stunden pro Woche sind die Leseclubs geöffnet. Während dieser Zeit finden meist von Ehrenamtlichen betreute, freizeitorientierte Angebote statt. Dabei spiele auch der Peer-Group-Effekt eine wichtige Rolle, da sich die Kinder gegenseitig unterstützen und zum regelmäßigen Lesen motivieren − das Motto der Leseclubs lautet daher: "Mit Freu(n)den lesen".