Antiquariat

Woolsey Fire zerstört Fotobuchsammlung Manfred Heiting

Über viele Jahre hat der niederländische Sammler Manfred Heiting eine mehrere zehntausend Bücher umfassende internationale Fotobuchsammlung aufgebaut. Nun ist diese in Malibu untergebrachte Sammlung innerhalb weniger Minuten verbrannt.

Über die Zerstörung der bedeutenden und unersetzlichen Sammlung in Heitings Privathaus im kalifornischen Malibu (vor rund 14 Tagen) berichten verschiedene Medien (siehe hier und hier).

Bereits vor einer Reihe von Jahren hatte Heiting eine Übergabevereinbarung mit dem Museum of Fine Arts in Houston abgeschlossen, bislang wurde aber nur ein kleiner Teil der Bücher tatsächlich an das Museum gegeben.

Manfred Heiting, früher für das Unternehmen Polaroid tätig, hat auf Grundlage seiner Sammlung zahlreiche wissenschaftliche Bücher publiziert, unter anderem "Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher 1918 bis 1945" (zwei Bände), mit dem Ludwigsburger Antiquaria-Preis 2016 ausgezeichnet.

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1 Kommentar/e

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  • Thomas Hatry

    Thomas Hatry

    Zuerst das Panther-Gedicht von Rilke und nun diese Meldung. Schrecklich für das kulturelle Gedächtnis, furchtbar für Manfred Heiting. Ich könnte heulen. Ich hatte es bis heute für unvostellbar gehalten, dass die Auslöschung von Kulturgütern nach dem Wahnsinn des II. Weltkriegs in diesem Maasse noch möglich ist. Gewissheiten fahren einfach dahin. Archiv Köln, Rio-Museum, Palmyra: Schätze brauchen Schutz - irgendwas läuft komplett falsch.

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