Negativ-Preis für Marius Jung

"Handbuch für Negerfreunde"-Autor soll ein Rassist sein

Verblüffung beim Carlsen Verlag und beim Autor Marius Jung über ein Schreiben des Student_innenRats der Universität Leipzig: Der Verlag des Kölner Comedians wurde vom Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik mit der Negativ-Auszeichnung „Der Preis ist heißßßß – oder auch nicht“ prämiert - für das Buch "Singen können die alle. Handbuch für Negerfreunde". Was die Studentenvertretung übersehen hatten: Marius Jung ist schwarz.

Marius Jungs Buch "Singen können die alle" habe wegen der Darstellung von "rassistischen Inhalten" (siehe Foto) gewonnen, wie aus der Standardvorlage des Rates hervorgeht. Insgesamt wurden 150 Werbemaßnahmen moniert, die nach Meinung des Rats für sexistische oder rassistische Stereotypen werben.

In ihrem Eifer hatten die Preisstifter offensichtlich übersehen, dass es sich bei Jungs Buch "um ein satirisches Werk handelt, in dem er sein Leben als schwarzer Deutscher schildert", so der Carlsen Verlag.

"Marius Jung würde sehr gerne zur Preisverleihung am 27. Juni nach Leipzig reisen, um sich als Rassist auszeichnen zu lassen. Das wäre eine ganz neue Erfahrung für ihn, die ihm aus Zeitgründen leider entgeht", so der Verlag weiter. Hätten die Studenten einen Blick auf das Buchcover geworfen, meint Marius Jung ironisch - „hätten sie ja auch Sexismus ankreuzen müssen“.

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36 Kommentar/e

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  • Florian Müller

    Florian Müller

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    lassen Sie mich damit beginnen festzuhalten, dass ich in keinem persönlichen Verhältnis zu irgendeiner der beteiligten Gruppen stehe. Sowohl der Autor als auch die Aktion des StuRa Leipzig waren mir bis zu Ihrer Meldung gänzlich unbekannt.

    Nach dieser Klarstellung möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich mich sehr über diese Kurzmitteilung geärgert habe, da sie meines Erachtens die Hintergründe verzerrt, möglicherweise um mehr Klicks zu generieren und nochmals die Werbetrommel für das Buch zu rühren.
    Liest man sich den Serienbrief, welcher korrekterweise von Ihnen verlinkt wird, durch, so wird schnell deutlich, dass es nirgendwo darum geht, ob und in welchem Maße der Autor und/oder der Inhalt des Buches ein Rassist ist.

    a) Spricht der Brief allgemein von "Werbemitteln", was ich in diesem Fall auf das Buchcover, und möglicherweise das Marketing drum herum beziehen würde.

    b) Vermitteln Sie in Ihrer Darstellung den Eindruck, als hätte ein unabhängige Jury in einem Auswahlverfahren beschlossen, der Autor des Buchs sei Rassist, und dabei "übersehen [...]: Marius Jung ist schwarz."

    Ich verweise auf die Homepage des StuRa Leipzig, und das dort gezogene Fazit https://stura.uni-leipzig.de/news/fazit-der-aktion -der-preis-ist-heiss-oder-auch-nicht

    Zitat:
    "Wir vertreten die Ansicht, dass die Deutungshoheit und Definitionsmacht bei den einzelnen Menschen selbst verortet ist. Die Referatspolicy des RGL spricht sich somit dezidiert für die Akzeptanz und Deutungshoheit jedes einzelnen Menschen aus, wobei die individuelle Erfahrung und Empfindung bezüglich diskriminierender Benachteiligung und Ungleichheit im Vordergrund steht.

    Folglich ist es nicht möglich einen mehrheitlichen Konsens zu finden, welche Einsendung „am Diskriminierendsten“ ist. Konsequenterweise sind somit alle Einsendungen und deren verantwortliche Werbeagenturen und auftraggebende Unternehmen (traurige) Preisträger_innen unter dem Motto „Sexismus bzw. Diskriminierung sells“.
    Zitat Ende.

    Diese Sichtweise muss man nicht zwangsläufig gut finden, man kann sie kontrovers diskutieren und, vielleicht gerade im Hinblick auf das hier erwähnte satirische Buch problematisieren. Die von Ihnen gewählte Form der Darstellung halte ich jedoch für falsch und irreführend.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Florian Müller

  • Johannes

    Johannes

    >>Der Verlag des Kölner Comedians wurde vom Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik mit der Negativ-Auszeichnung „Der Preis ist heißßßß – oder auch nicht“ prämiert - für das Buch "Singen können die alle. Handbuch für Negerfreunde". Was die Studentenvertretung übersehen hatten: Marius Jung ist schwarz.<<

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das ist exakt die gleiche Argumentationslinie, mit der Rechte "Deutschland von Sinnen" abfeiern (wo Akif Pirinçci doch selbst Ausländer ist!).

  • Peter Leser

    Peter Leser

    Wahrscheinlich sind die ach so politisch korrekten Studenten und Studentinnen gar nicht auf die Idee gekommen, dass ein schwarzhäutiger Bundesbürger 1.) Bücher schreibt, 2.) Ironie und Selbstironie einsetzt und dass 3.) ein Verlag das druckt! Und dass sie das alles nicht im entferntesten haben annehmen könne, genau DAS ist die wirkliche Diskriminierung eines schwarzen Mitbürgers von Seiten der ach so politisch Korrekten. Der hat nämlich ein Opfer zu sein und sonst gar nichts!

  • Florian Müller

    Florian Müller

    @Peter Leser:
    Schade, dass "nomen est omen" hier nur bedingt gilt, sonst hätten Sie vielleicht festgestellt, dass, anders als durch die Überschrift suggeriert werden soll, weder Autor noch Inhalt (soweit ich das erkennen kann) von der "Auszeichnung" betroffen sind. Diese zielt vielmehr auf die zugehörigen "Werbemaßnahmen".

    Aber bitte, lassen Sie sich durch Tatsachen nicht davon abhalten "ach so politisch korrekte Studenten und Studentinnen" zu diffamieren.

  • Face_65

    Face_65

    Lieber Herr Müller,
    lieber Johannes,

    Satire ist manchmal schwierig. Wenn ein jüdischer Deutscher wie Kurt Tucholsky oder Oliver Polak Vorurteile über Juden auf die Spitze treibt, um ihre Absurdität zu zeigen, dann verstehen das in der Regel alle richtig - bis auf ein paar wenige, die sich darüber entsetzen, dass hier ein Betroffener diese absurden Anwürfe wiederholt. Und wenn ein schwarzer Deutscher wie Marius Jung Vorurteile über Schwarze auf die Spitze treibt, um ihre Absurdität zu zeigen, dann verstehen das in der Regel alle richtig - bis auf ein paar wenige, die sich darüber entsetzen, dass hier ein Betroffener diese absurden Anwürfe wiederholt. In "Deutschland Deutschland über alles" hat Tucholsky das Foto einer Afrikanerin, die ein Kleid mit Hakenkreuzprints trägt, mit "Deutsche Schmach in Afrika" betitelt. Ich wette, da verstehen Sie auch nicht, wer der Beleidigte ist … Kleiner Tipp: Das Buch wurde 1933 von wem verbrannt?

  • Peter Leser

    Peter Leser

    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich das Schreiben gelesen. Dort steht: "Ziel des Projektes war es, eine Plattform zur Sammlung von sexistischen und weiteren diskriminierenden Publikationen, vor allem Werbeanzeigen, zu bieten." Ein Buch ist meines Wissens eine Publikation. Und für dieses Buch hat der Verlag Werbung gemacht, indem das Cover abgebildet wurde.
    Aber Sie können sich gerne weiter mit Wortklaubereien beschäftigen und jetzt versuchen nachzuweisen, dass ein Buch keine Publikation ist...

  • Klaus Philipp Mertens, Pro Lesen e.V.

    Klaus Philipp Mertens, Pro Lesen e.V.

    "Wir vertreten die Ansicht, dass die Deutungshoheit und Definitionsmacht bei den einzelnen Menschen selbst verortet ist..." Allein diese Sprache bereitet mir Angst; ich höre zwischen den Zeilen Haftbefehl, Stacheldrahtzaun und Vollstreckung heraus, also so ziemlich alles, vor dem sich ein normaler Mensch fürchtet. Auch die kollektive Anrede ("Sehr geehrte Menschen") in dieser Mitteilung zeugt nicht von humaner Gesinnung, sondern assoziiert Sippenhaft. So hätte man die Verlagsleitung oder die Werbe- und Vertriebsverantwortlichen nennen können. Und statt einer Begründung, warum dieses Buch nur einen Negativ-Preis verdient, folgen Anmerkungen im Stil einer obrigkeitlichen Rechtsmittelbelehrung (Zutreffendes ist angekreuzt). Man darf darüber streiten, ob Marius Jungs "Handbuch" eine intelligente Provokation ist. Aber dazu bedarf es einer Streitkultur. Und die sehe ich beim "Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik" nicht. Und ebenso keinen plausiblen Grund dafür, warum sich diese studentische Gruppe zum Sachwalter der Menschenrechte erklärt.

  • Florian Müller

    Florian Müller

    @Peter Leser:
    "[...] versuchen nachzuweisen, dass ein Buch keine Publikation ist..."

    Warum sollte ich das tun, das wäre ja albern. Es stellt für Sie also Wortklauberei dar, wenn ich festhalte, dass ihr Vorwurf, bzw. die im Artikel vorhandene Darstellung nicht den Tatsachen entspricht?
    Und ja, ich habe den Brief des StuRa gelesen, mehr noch, auf die Stellungnahme auf dessen Homepage (Link s.o.). Empfehle ich Ihnen auch, aber vorsicht, reichlich political correctness!

    Um zum Ursprung zurückzukommen (denn ich sehe mich nicht befleißigt mich zum Verfechter eines Projektes aufzuschwingen, mit dem ich nichts zu tun habe, und welches ich mir somit auch nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg aneignen möchte):

    @face
    *Die Behauptung, eine studentische Gruppierung hätte, unter Verkennung der Tatsache, dass der Autor selbst schwarz sei, selbigen zum Rassisten erklärt, ist eine reißerische (und meines Erachtens falsche) Wiedergabe der Tatsache.*

    (Und klammert darüber hinaus aus, dass selbstverständlich auch People of Color rassistisch agieren können - aber das ist nochmal ein ganz anderes Fass.)

    @Face_65: Danke, ich weiß Satire meistens durchaus zu erkennen. Angesichts meiner obigen Ausführungen ist mir jedoch nicht ganz klar, was das hier mit zu tun hat. Ich habe das Buch nicht gelesen, und möchte fast wetten, dass es die Absender des, nennen wir es Beschwerdebriefs ebenfalls nicht getan haben.

    Bitte beachten Sie auch, dass ich nirgendwo die Behauptung reproduziere, dass Buch, bzw. dessen Inhalt und/oder Autor sei Rassist.

    Meine persönliche Kritik bezieht sich lediglich auf die hier gewählte, unnötig reißerische Darstellung, eines eher alltäglichen Vorgangs, und die AUF DIESER DARSTELLUNG BERUHENDEN aufgeregten Reaktionen.

  • Florian Müller

    Florian Müller

    P.S.:

    Die Markierung "@face" bitte streichen, die ist offensichtlich in die falsche Zeile gerutscht.

  • Th. Kleinschmidt

    Th. Kleinschmidt

    Habe mich köstlich amüsiert und finde auch überhaupt nichts anstößiges oder "unnötig reißerisches" in der Berichterstattung des Börsenblattes. Hier hat dieser seltsame Studentenausschuss, sich in der Rolle des selbsternannten Hilfsbüttels der politisch korrekten Gesinnungspolizei sehend, einen kapitalen Bock geschossen. Wenigstens können Verlag und Autor darüber lachen, was sich in der Stellungsnahme des Verlags ja zeigt. Bravo!

  • Th. Daum

    Th. Daum

    ich hab da mal ne kleine Frage an Herrn Florian Müller:
    Ist es möglich das dieses "Werben" als ein sogenanntes"Bewerben auf etwas", in diesem Falle eher ein "Auszeichnen" gemeint ist und nicht die Werbetrommel gerührt werden sollte???

  • Florian Müller

    Florian Müller

    Sehr geehrter Herr Daum,

    gern möchte ich Ihre Frage beantworten, jedoch verstehe ich sie nicht ganz.
    Beziehen Sie sich auf meinen allerersten Kommentar zur Sache, was die Formulierung der Werbetrommel nahelegt, oder auf das studentische Schreiben und die dort erwähnten "Werbemaßnahmen"?

  • André Thiele

    André Thiele

    Liebe TITANIC-Redaktion!

    Das ist nun aber wirklich etwas zu dick aufgetragen! "StuRa", zu unterstreichende Serienbriefe gegen Rassismus ("Der Preis ist heißßß - oder auch nicht!") und dann jetzt hier "Florian Müller" noch obendrauf - ich bitte Sie!

    Satireaktion sind okay - aber hier riecht man den Braten doch drei Meilen gegen den Wind. So dämlich, wie Sie diese Stura- oder Müller-Leutchen hier wirken lassen, ist kein realer Mensch.

    Ansonsten: Weitermachen! Eure Leute aus der Buchbranche

  • Florian Müller

    Florian Müller

    Der Student_innenRat (sic) sollte sich wegen der Formulierung "Sexistische Darstellung [...] VOR ALLEM VON Frauenkörpern..." auch selbst nominieren. Hierin sehe ich eine Diskriminierung aller nichtweiblichen Geschlechter. Eine Schweinerei sowas!

    PS: Ich muss hier mal klarstellen, dass ich ein anderer Florian Müller bin.

  • Richie H.

    Richie H.

    Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden offline gestellt. Netiquette ---
    na dann brauch ich den political super correcten ja meine Meinung gar nicht zu schreiben - kümmert euch um wirklich wichtige Dinge ihr "ohnemeinerwichtigkeitistallesnix" A.........r, gratuliere Marius Jung - alles Richtig gemacht ;-)

  • bernd

    bernd

    @Florian Müller

    Lachhaft. Es heißt "Ziel des Projektes [...] diskriminierenden Publikationen, v.a. (und damit nicht exklusiv) Werbemitteln [...].
    Da hier das Buch explizit als "Werbemittel" (Grandios, wie dumm dieses Referat sein muss) bezeichnet wird, geht es auch explizit um das Buch, nicht um irgend eine "Werbung".

  • Tacitus

    Tacitus

    @Florian Müller
    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Logorrhoe

  • Manuel Gerlach

    Manuel Gerlach

    Also von Werbemaßnahmen hat der Student_InnenRat anscheinend nicht so viel Ahnung. Den Link zum Facebook Event in einem Brief lässt sich leider nicht klicken und abtippen wird das auch niemand. Die hinteren Parameter (nach den Nummern) hätte man erstes weglassen können und viel eleganter wäre es mit einer kurzen URL Weiterleitung gewesen (z.B. via Bit.ly).

  • Patric V

    Patric V

    Ja, man kann sagen, dass die Schlagzeile ein wenig reißerisch ist. In Zeiten der Verbreitung von Nachrichten über soziale Medien und den oft erwünschten Effekt des viralen Marketings ist eine solche Schlagzeile meiner Meinung nach jedoch vollkommen gerechtfertigt.
    Der Student_innenRat

    (warum dieses ungelenke Kunstwort anstatt des sexuell neutralen Partizipkompositums Studierendenrat verwendet wird, ist für mich kaum verständlich. Ganz offensichtlich wurde hier der Versuch unternommen, etwas vollkommen unverfängliches zu schaffen, was jedoch durch die Doppelnennung misslungen ist. Insbesondere, wenn man sich "für die Loslösung von Männlichkeits- und Weiblichkeitscodes einsetzt" darf man sich solch einen Fehler nicht erlauben.)

    hat sowohl in dem Urteil, als auch in der mangelhaften Begründung, den Fehler begangen, sich nicht mit dem Material bzw der Werbemaßnahme

    (ich vermute, dass das Buchcover der Stein des Anstoßes war)

    zur Genüge auseinandergesetzt zu haben. Denn was sollte an einem Selbstportrait rassistisch sein? Scheinbar wurde bei diesem Urteil ausschließlich die Hautfarbe von Herrn Jung zur Begründung herangezogen. Ergo ist die rassistische Komponente in der Causa Jung das Urteil des Student_innenRates!
    Wenn überhaupt, so hätte der Student_innenRat
    (je häufiger ich dieses Wort tippe, desto unangenehmer wird es)
    die sexistische, da freizügige, Darstellung monieren können, was jedoch ebenfalls falsch wäre. Weder reduziert sich Herr Jung, noch wird er instrumentalisiert. Vielmehr stellt der Autor des Buches sich auf dem Umschlag, Bezug nehmend auf den Inhalt, selber dar. Nicht mehr und nicht weniger.
    Wahre Größe kann man auch zeigen indem man sich einen Fehler eingesteht. Und genau dies (abgesehen von einer Umbenennung) sollte der Student_innenRat meiner Meinung nach auch tun.
    Schließlich ist dieses Urteil nicht nur falsch, sondern widerspricht durch seine oberflächige Art auch dem wissenschaftlichen Grundsatz.
    Eventuelle Fehlschreibungen sind dem viel zu kleinen Schreibbereich geschuldet und dürfen gerne überlesen werden.

  • Jakob Eschweiler

    Jakob Eschweiler

    Haben die selbsternannten Preisverleiher "die" wirklich ohne "e" geschrieben?

  • Karl

    Karl

    Für die Tipp-faulen unter euch:

    https://www.facebook.com/events/204920843034320/?n otif_t=plan_user_joined

  • Besorgter

    Besorgter

    Es schon verwunderlich wie indoktriniert viele in der neuen Generation, von einer moralfreien Political Correctnes, sind. Sie denken, dass sie für das Gute gegen Diskriminierung kämpfen, dabei sie diskriminieren sie selbst, im Sinne orwellschen Doppelsprechs. Wäre eine Weißer auf dem Buch gewesen hätte es sie nicht interessiert, wenn ein Schwarzen drauf ist, macht man es zum Thema, wobei das auf egal sein sollte, da es sich ja um ein Satire Buch von einem schwarzen handelt. In dem sie es zum Thema machen, wird dem Nichts Diskriminierung erschaffen.

    Des Weiteren muss ich Klaus Philipp Mertens zustimmen. Was sich derzeit abzeichnet ist eine Gleichschaltung mittels Gedankenpolizei. Man denke auch an den Genderblödsinn oder beabsichtigte Maßnahmen um EU-Krittiker zu kirminalisieren. Eine Gleichschaltung gab es im 3. Reich auch, doch heute trägt es ein trügerisches Engelsgewand. Mit vermeindlich guten orwellschen Vorsätzen werden Rekruten für den (Gesinnungs-)Krieg gefunden.

  • Kuffar

    Kuffar

    Ich war länger an einem ungastlichen Ort und dort war ich immer nur das Whitebread!

  • Th. Kleinschmidt

    Th. Kleinschmidt

    Inzwischen berichtet auch der Spiegel über die Causa (und nimmt Bezug auf das Börsenblatt):

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/neger-stude ntenvertreter-werfen-carlsen-verlag-rassismus-vor- a-975961.html

  • Maxi

    Maxi

    "...lassen Sie mich damit beginnen festzuhalten, dass ich in keinem persönlichen Verhältnis zu irgendeiner der beteiligten Gruppen stehe...möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich mich sehr über diese Kurzmitteilung geärgert habe,..."
    Ja ne, is klar.
    Kein pesönliches Verhältnis- ja das wertet die Kritik doch gleich auf :)
    Glaubt der ernsthaft, dass das jemanden interessiert?!
    Es ist ganz fantastisch wie sehr sich die politisch korrekten Blockwarte ins Zeug legen.
    Wie wichtig man sich da doch gleich vorkommen kann, so als Tugendwächter.

    ("Er hat Jehova gesagt! Er hat Jehova gesagt!")

    Das wird nix dran ändern, dass es Menschen gibt die anderer Meinung sind und euch spassbefreite Moralapostel schlichtweg auslachen.

    Lebt damit!

  • Die Kümmerer-Industrie

    Die Kümmerer-Industrie

    Liebe Internet Gemeinde,

    Ihr seht mit der heutigen Stellungnahme, einen politisch-korrekten Versuch, den hier genannten Darstellungen 1a politisch korrekt, sich zu entwinden.

    Eine spätere Anstellung in einer, der vom Steuerzahler hoch "subventionierten", Branche steht nichts im Wege.

  • Kuffar

    Kuffar

    Was rassitisch ist bestimmen die Linken und haben sogar die MOSLEMS als Rasse entdeckt.

  • Wolf

    Wolf

    Das gruseligste Los ist das Humor_Los.
    And the winner iiiis... Der _Stud_InnenRat oder so! ;)
    Warum heißt der eigentlich nicht nach Humboldt-Uni-Doktrin nicht schon längst StuxRat?
    Frage ich etwas Rat_Los und Trost_Los.
    Allen Ander_innen viel Spaß mit dem Buch! :)

  • egal

    egal

    Verdient Ihr mit so einen Nonsens auch noch Geld?
    Ihr habt vielleicht Probleme!
    Gackern wie Hühner..um nichts.... LOL...

  • Jochen

    Jochen

    Und wieder mal wird anhand dieses Artikels klar, wie sehr das Bildungswesen auch an den Universitäten vor die Wand gefahren wurde.
    Diesem Studentenrat würde ein vielleicht einjähriger Zwangsaufenthalt irgendwo im nahen Osten mal so richtig gut tun, um zu lernen, was wirklich wichtig ist.

  • Stefan Schramm

    Stefan Schramm

    Student_innenRats der Universität Leipzig: Wo gibt es die "Drogen" die bei denen konsumiert werden?

  • Jürgen Ritter

    Jürgen Ritter

    Solche Oberlehrer sind es auch, die absurderweise versuchen,Traditionen wie den Zwarten Piet (NL) abzuschießen und sich dabei höchst wichtig vorkommen

  • Stefan

    Stefan

    Ich finde es sooo lächerlich, dass sie sich jetzt versuchen, herauszureden, indem sie behaupten, es sei nur das Bild gemeint gewesen etc. Das ist totaler Unfug. In dem Anschreiben steht klipp und klar "Buch: Singen können sie alle". Mehr nicht. Da wird nicht näher erläutert, welche Werbemaßnahme gemeint sein soll oder sonstwas. Daraus kann nur geschlossen werden, dass das Buch als Ganzes gemeint ist. Dieser ganz unwissenschaftliche feministische Gendermüll ist zur Peinlichkeit von Deutschlands Universitäten geworden. Da werden Leute dafür verbeamtet, dass sich sich irgendwelche "x-Formen" und so einen Schwachsinn erfinden... Es ist grausam, wirklich grausam.

  • Roland Tluk

    Roland Tluk

    So so. Der "Student_innen Rat der Universität Leipzig".

    Die inakzeptable und grammatische falsche Schreibweise nicht weiter kommentiert, aber es zeigt schon die "Geisteshaltung" dieser Berufsempörer.

    Ich finde den Fauxpas dieser angeblichen "Studentenvertretung" einfach nur noch Hirntod.

    Ich dachte Studenten gehen zur Uni um zu lernen und nicht willkürlich unbeteiligte Menschen zu belehren. Solche haben an einer Universität meiner Auffassung nach nichts zu suchen.

    Gruß

  • Jay

    Jay

    Für solche Moralisten sind die Menschen für die Moral da - nicht die Moral für die Menschen......

  • Irene Reindl

    Irene Reindl

    Dieser "Student_innenRats der Universität Leipzig" scheint wohl selber ein Problem mit Rassismus und Vorurteilen zu haben. Nach deren Meinung kann offenbar jemand, der "Marius Jung" heißt unmöglich schwarz sein, weshalb diese Deppen noch nicht mal ansatzweise auf die Idee kamen, dass der "Neger" auf dem Cover der Autor persönlich ist. Schade, dass Herr Jung nicht einfach kommentarlos hingefahren ist um den Preis entgegenzunehmen. Die dämlichen Gesichter des "Student_innenRats der Universität Leipzig" wären doch eine Schlagzeile wert gewesen.

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