Peter Lang kooperiert mit BoD

14.000 Titel erst auf Bestellung

Die wissenschaftliche Verlagsgruppe Peter Lang und BoD (Books on Demand) haben vereinbart, dass Bestellungen von Lang-Titeln im deutschsprachigen Raum ab sofort von dem Libri-Schwesterunternehmen ausgeführt werden.

Die Vereinbarung umfasst alle lieferbaren Titel der Verlagsgruppe, derzeit rund 14.000 geistes- und sozialwissenschaftliche Werke in Deutsch, Englisch, Französisch und anderen Sprachen, informiert Peter Lang. Nach Eingang einer Bestellung werden die Bücher von BoD mit Sitz in Norderstedt produziert und unter anderem über das Barsortiment Libri ausgeliefert.

Peter Lang hatte 2017 die Umstellung seiner Buchproduktion auf globales Print-on-Demand ohne Lagerhaltung (Zero Inventory) beschlossen und die Digitalisierung seiner Backlist für eine optimierte PoD-Produktion vorangetrieben.

"Im Rahmen unserer Zero-Inventory-Strategie spielt die Zusammenarbeit mit BoD eine wichtige Rolle", erläutert Kelly Shergill, CEO von Peter Lang. "Kundennähe und kurze Lieferzeiten sind für uns von hoher Bedeutung, und wir sind sicher, diese gemeinsam mit BoD weiter optimieren zu können."

Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD, freut sich, "mit Peter Lang einen weiteren renommierten Wissenschaftsverlag als Publikations- und Distributionspartner unterstützen zu können". BoD biete Verlagen mit Print on Demand, Drop-Shipment und E-Book-Vertrieb effiziente Lösungen für eine flexible, nachhaltige und risikofreie Veröffentlichung samt weltweiten Vertrieb an.

Weitere Kooperationen geplant

Zur schnellen Belieferung einzelner Märkte sind weitere Kooperationen mit regionalen Barsortimenten oder PoD-Anbietern geplant, kündigt die Verlagsgruppe Peter Lang an.

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1 Kommentar/e

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  • FünfterLeser

    FünfterLeser

    Da kann sich die CEO ja freuen! Nicht nur, dass weitere Angestellte aus Lager und Vertrieb eingespart werden können (zusätzlich zu den Mitarbeitern des unlängst geschlossenen Frankfurter Verlags), sondern es müssen auch nicht mehr die lästigen Mindestauflagen von Qualifikationsschriften produziert werden, die man wohl kaum verkauft oder verkaufen wollte. Also ist es strategisch wirklich eine wichtige und vortreffliche Zusammenarbeit!

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