Toniebox-Erfinder Patric Faßbender im Interview

“Wir sind total überrannt worden”

Unsere Tonieboxen sind leider ausverkauft: Im Weihnachtsgeschäft mussten viele Händler ihre Kunden vertrösten, die auf der Suche nach einem Hörwürfel waren. Toniebox-Erfinder Patric Faßbender spricht im Interview über den Engpass und über künftige Pläne. INTERVIEW: KAI MüHLECK

Toniebox-Erfinder Patric Faßbender

Toniebox-Erfinder Patric Faßbender © Boxine

Ausgerechnet im Weihnachtsgeschäft gab es einen Engpass mit Tonieboxen und einige lange Gesichter bei Kunden und Händlern. Auch bei meiner kleinen Nichte. Wie konnte das passieren?

Dazu muss ich weiter ausholen: Anfang 2017 bis in den Sommer haben wir mit permanenter Planung verbracht und uns permanent mit der Frage beschäftigt: Wie viele Boxen können wir verkaufen? In Gesprächen mit unseren Key Accountern haben wir diese Zahl immer wieder nach oben angepasst. 70.000 empfanden wir am Anfang des Jahres als eher optimistische Planung. Man darf nicht vergessen: Vor allem bei neuen, innovativen Produkten wie unserem besteht ein hohes unternehmerisches Risiko: Man muss im Mai ordern, ohne zu wissen, was man am Ende verkaufen wird und alles vorfinanzieren. Wir sind stark ins Risiko gegangen, da wir natürlich an unser Produkt glauben, aber es gibt selbstverständlich auch einen Grenzbereich! Wahrscheinlich waren nicht nur wir, sondern auch alle Händler, davon überrascht, wie extrem nachgefragt die Toniebox im Weihnachtsgeschäft war. Das ist toll, konnte man aber in dieser Form wirklich nicht antizipieren.

Konnten Sie trotzdem ein paar Tage ausspannen?
Weihnachten war im Übrigen in der Tat relativ entspannt ... wenngleich es natürlich nicht leicht fällt, einmal komplett abzuschalten. Dafür ist unsere Entwicklung im Moment viel zu dynamisch. Sicherlich wäre es ganz gut, ein paar Tage Abstand zu finden, aber irgendwie möchte man das auch gar nicht, weil die Tonies einfach viel zu viel Spaß machen. Einen großartigen Job hat über Weihnachten unser Customer-Care-Team gemacht, die rund um die Uhr Anfragen unserer Kunden beantwortet haben ... großartig!

Wie genau konnte es zum Engpass kommen?
Nach einem sehr erfolgreichen Ostergeschäft haben wir die Zahlen noch einmal deutlich nach oben angepasst. Ab Anfang Oktober ist die Nachfrage dann plötzlich explodiert Da wir aber für die Tonieboxen eine Vorlaufzeit von ca. 16 Wochen haben, gibt es ab einem gewissen Zeitpunkt keine Möglichkeit mehr die Produktionszahlen stark nach oben anzupassen. Wir haben alles Mögliche getan, um die Situation wenigstens noch ein wenig zu verbessern. Zum einen haben wir zeitkritische Komponenten auf dem „Spotmarket“ teuer eingekauft, um höhere Stückzahlen herzustellen. Zum anderen haben wir zugunsten des Handels über unseren eigenen Online-Shop bereits vier Wochen vor Weihnachten keine Tonieboxen mehr verkauft, als auch unseren eigenen Amazon-Marketplace leerm laufen lassen. Ebenfalls haben wir so viel wie möglich via Luftfracht transportiert, um die Lieferzeiten deutlich zu verkürzen. Aber wie gesagt, es gibt Grenzen des Machbaren. Ein Buchhändler berichtete uns, dass dessen Telefon nicht mehr stillstand, nachdem auf Facebook die Runde machte, dass er noch über eine hellblaue Toniebox verfügt. Das veranschaulicht ganz schön, wie nachgefragt unser Produkt im Moment ist. Bereits im Weihnachtsgeschäft haben wir reagiert und die Planungen für 2018 noch einmal angepasst, in einigen Wochen haben wir den Rückstand endlich aufgeholt.

Wo produzieren Sie die Boxen?
Den Stoff wird für uns in Weißbach maßgefertigt und als Meterware nach Tunesien verschifft und dort genäht. Von dort geht es weiter nach China, wo unser Produktionspartner die Elektronik fertigt und die Toniebox komplett montiert. Als fertig verpacktes Starterset wird sie dann nach Deutschland in unser Lager versandt.

Wie viele Hörwürfel hätten Sie mehr verkaufen können?
Wir haben vergangenes Jahr 148.000 Tonieboxen verkauft und hätten locker 30.000 mehr verkaufen können. Nicht nur dem Handel, auch uns ist so natürlich einiger Umsatz verloren gegangen. Bei allem Ärger zum Thema Warenverfügbarkeit ist es für uns natürlich trotzdem ein Riesenerfolg. Wir haben nahezu jede Toniebox durchverkauft ... einfach unglaublich! Von den Tonies haben wir 1,2 Millionen verkaufen können, auch das eine unfassbare Zahl in unserem ersten Jahr am Markt!

Seit unserem Besuch im Frühjahr 2016 ist auch personell viel passiert. Wie schnell können Sie wachsen?
Ja, in der Tat ist unglaublich viel passiert. Genau vor einem Jahr haben wir größere Räume bezogen. Zum Glück haben wir die alten Räume nicht wegbekommen, denn nun sitzen dort schon wieder zwölf Mitarbeiter. Allein im Back Office arbeiten inzwischen fünf Mitarbeiter, um die Anfragen von Händlern und Aufträge zu bearbeiten. Aktuell zählt unser Team 50 Mitarbeiter,  dieses Jahr werden wir wohl um 20 weitere Mitarbeiter wachsen. Dabei legen wir großen Wert darauf, den Spirit und die Leidenschaft der Tonies beizubehalten. Wir haben ein phantastisches Team, welches wir mit Bedacht um weitere Mitarbeiter ergänzen und ausbauen wollen und müssen. Wir haben ja noch viel vor! Und ein weiterer Umzug scheint unumgänglich.

Haben Sie schon einmal einen Umzug nach Berlin oder München erwogen?
Nein! Wir wollen in Düsseldorf bleiben. Hier sind wir schließlich verwurzelt, unsere Kinder gehen hier zur Schule und wir fühlen uns wohl hier. Mit so vielen Mitarbeitern kann man nicht einfach sein Unternehmen verpflanzen, das hätte fatale Folgen. Gleichzeitig ist Düsseldorf durchaus ein attraktiver Standort, wie wir auch im Recruiting merken. Wir fahren gerne weiterhin von Düsseldorf nach Berlin, München oder Hamburg, um dort unsere tollen Lizenzpartner zu treffen, aber unser „Zuhause“ ist Düsseldorf. 

Welche Signale und Wünsche aus dem Handel fließen in Produktentwicklung ein?
Viele, nicht nur was Ideen für neue Tonies angeht! Gerade für die Präsentation gibt es viele Ideen, die wir gerne aufnehmen. Wir haben z.B. Möbel von Werkhaus, welche wir auf das Feedback vom Handel hin angepasst haben. Aber hier arbeiten wir natürlich permanent an weiteren Lösungen. Gerade das PoS-Thema wird in 2018 ein sehr wichtiges für uns sein. Grundsätzlich ist das Feedback aus dem Handel sehr positiv, am meisten freut uns zu hören, dass wir für zusätzlichen Umsatz gesorgt haben, weil die Tonies ganz neue Kunden in die Buchhandlung gebracht haben, die dann nicht nur Tonies kauften.

 

Tonie-Neuheiten im Februar 2018

Tonie-Neuheiten im Februar 2018 © Kai Mühleck

Was kommt in diesem Jahr?
Wir oben beschrieben haben wir uns das Thema POS auf die Agenda geschrieben: Wie können wir besser kategorisieren? Zum Beispiel nach Altersgruppen oder nach Themenschwerpunkten, z.B. der Bereich Musik, der am Anfang gar nicht im Fokus stand, läuft wahnsinnig gut, auch der Bereich Wissen entwickelt sich stark. Unser Sortiment wird immer breiter, darum machen wir uns zunehmend auch kanalspezifisch Gedanken: Lösungen für den Buchhandel müssen vielleicht anders aussehen als für den Spielwarenhandel, weil dort auch andere Tonies gefragt werden. Darüber hinaus müssen wir unsere internen Prozesse und Strukturen dem extremen Wachstum anpassen. Daran arbeiten wir bereits seit einigen Monaten sehr intensiv und es fängt deutlich an Früchte zu tragen.  Auch auf Produktebene haben wir einiges vor, aber es ist zu früh um darüber zu sprechen.

Welche neuen Tonies sind in der Mache?
70 – 90 Tonies kommen dieses Jahr in den Handel, auch von den Buchhändlern gab es einige Wünsche, die wir erfüllen konnten: Im Frühjahr wird es weitere Preußler-Titel geben, z.B. “Der Kleine Wassermann”, es kommt “Der kleine Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat”, “Leo Lausemaus” und zwei Märchensammlungen mit jeweils fünf Märchen auf einem Tonie. Es werden viele neue Themen auf die Toniebox kommen, was dafür sorgt, dass unsere Kunden immer wieder tolle Tonies sehen werden, die sie begeistern werden!

Dafür, dass Sie nicht an den Großhandel ausliefern, sondern mit dem Einzelhandel arbeiten, gibt es von Händlerseite großes Lob. Trotzdem gibt es auf Amazon Fake-Accounts, die derzeit die Boxen für viel Geld verscherbeln …
Als die Verknappung einsetzte, haben auch die Preise dieser dubiosen Shops angezogen. Noch ärgerlicher finden wir, wenn unsere Produkte dort verramscht werden. In unserem eigenen Onlineshop sind wir natürlich preisstabil und verkaufen zum UVP. Nicht nur dem Händler tut diese Ramscherei im Netz weh, uns ebenso! Wir sitzen schließlich im selben Boot. Wir kennen das Problem, auf dass uns auch die Händler aufmerksam machen, leider sind uns in den meisten Fällen die Hände gebunden, wir können schließlich keine Preise bestimmen …

Ist das Thema Erwachsenenbox noch ein Thema?
Ja, und ein spannendes! Gerade für pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Handicap sehen wir Vorteile. Das bekommen wir auch immer wieder gespiegelt. Wir haben natürlich viele Überlegungen uns Konzepte zu diesem Thema, aber es ist noch nichts wirklich spruchreif. Daher bitte ich hier um ein wenig Geduld. 

Tonieboxen in verschiedenen Farben

Tonieboxen in verschiedenen Farben © Boxine

Die Tonies in Zahlen

2017 hat das Unternehmen Boxine mehr als 1,2 Millionen Tonies und rund 148 000 Tonieboxen verkauft – vor allem über den Buch- und Spielwarenhandel. 2018 sollen bis zu 90 neue Hörfiguren in den Handel kommen. Neben klassischen Kinderhörbuch-Tonies gibt es auch Wissens-Tonies (»Was ist Was«), Musik-Tonies und Kreativ-Tonies für eigene Inhalte.  

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5 Kommentar/e

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  • Anna Marquez de Vito

    Anna Marquez de Vito

    Liebe Redaktion,

    Toller Artikel - leider versäumt Ihr vorzustellen, was die Toniebox überhaupt ist. Ab und zu verpasst der Leser auch einen Hype...

  • K. Paul

    K. Paul

    Ehrlich gesagt, stehe ich diesem Hype fassungslos gegenüber!
    Gut wir haben hier ein qualitativ sehr hochwertiges Produkt, das steht ausser Frage. Doch erschließt sich mir, sowohl als Vater wie Buchhändler der Sinn nicht wirklich.
    Warum muss ich als Vater meinem Kind eine Toniebox für rd. 80€ und verschiedene Tonies für je ca. 15€ kaufen? Eine kleine Kompaktanlage gibt es schon ab 50€ und die Hörspiele gibt es als CDs, für 5-8€.
    Ja, nun rufen alle: "Aber CDs zerkratzen, bla, bla, bla...!" Also meine Tochter und auch die Kinder im Freundeskreis, haben von Anfang an gelernt, sorgsam damit umzugehen.
    Außerdem ist mir und jetzt kommt der Buchhändler raus, im Weihnachtsgeschäft sauer aufgestoßen, dass die Boxen und Figuren bei Müller und Amazon zu Preisen in den (virtuellen) Regalen standen, zu denen wir hätten einkaufen müssen.
    Man muss nicht jeden Hype mitmachen! Mit dem entsprechenden Selbstbewustsein und der Fähigkeit zum Kundenkommunikation, haben wir einen Bomben Kinderhörbuch-Umsatz im Weihnachtsgeschäft hingelegt!

  • Katharina Lemling, Buchhandlung Lehmkuhl München

    Katharina Lemling, Buchhandlung Lehmkuhl München

    Keine Frage, das Produkt "Tonies" ist toll und hat uns von Anfang an überzeugt. Darum haben wir auch zu den ersten gehört, die sich entschieden haben, es in ihr Sortiment aufzunehmen. Weniger toll, um nicht zu sagen, extrem ärgerlich und geschäftsschädigend ist, was in diesem Spätherbst begonnen hat und sich bis heute durchzieht: der Umgang der Firma Boxine mit dem Buchhandel! Ich spreche hier nicht von den Problemen, die die Lieferbarkeit der Tonieboxen und vieler Tonies mit sich gebracht haben. Dieser Engpass war, das Interview mit Patrick Faßbender macht es deutlich, nicht vorhersehbar. Was ich kritisiere ist die mangelhafte Kommunikation des Herstellers mit uns, den Kunden. So wird auf Mails bis heute nicht geantwortet, telefonisch kommt man schon lange über die automatische Ansage nicht hinaus. Das bereitet vor allem deshalb Probleme, da Bestellungen von Tonies und Tonieboxen nicht vorgemerkt werden können, geschweige denn verbindliche Aussagen getroffen werden, wann welches Produkt wieder lieferbar ist. Das führt zum Unmut unserer Kunden, die Verlässlichkeit und fachlich kompetente Beratung von uns gewohnt sind. Wir leben von unserer Kundenorientierung und unserem Service! Das Kommunikationsdefizit von Boxine wird von unseren Kunden als UNSER Kommunikationsdefizit und UNSERE Inkompetenz wahrgenommen und bleibt an uns hängen!
    Umso verheerender verlief ein Gespräch mit einem Außendienstmitarbeiter der Firma Boxine, den ich irgendwann dann doch an die Leitung bekommen habe: auf Mails könne natürlich nicht geantwortet werden, da die Mitarbeiter mit vier Wochen Verzug an der Bearbeitung der Bestellungen säßen (von denen jedem Besteller dann nur kleine Kontingente zugewiesen wurden). Die Inhalte der Mails würden nicht mehr gelesen, geschweige denn darauf geantwortet. Das zu erfahren war interessant ... Ein kleines Entgegenkommen für den sehr zeitaufwändigen Einsatz für die Tonies (Kunden-Wartelisten mussten durchtelefoniert werden, wobei einige Kunden sehr verärgert reagierten, weil die von der Firma eigentlich noch versprochene letzte Lieferung Weihnachten nur unvollständig kam) blieb aus. Was blieb war die Unklarheit, ob Bestellungen nun vorgemerkt waren oder nicht, was zu einem Bestellchaos in unserer Warenwirtschaft und zu einem Wust unbeantworteter Mail führte - bis heute. Der Außendienstmitarbeiter verkündete im Laufe des Gesprächs noch, er sei eh nicht mehr zuständig für unser Gebiet, ob sich die Kollegin denn noch nicht bei uns gemeldet habe? Nein hat sie nicht. Auch hier gilt: bis heute nicht. Eine Form der Entschädigung, ein kleines Zeichen, dass wir als Buchhandel allen Hindernissen zum Trotz unermüdlichen Einsatz für das neue Produkt gezeigt haben: Fehlanzeige! Ein eigens für die Tonies gebautes Regal - der Aufsteller der Firma konnte aufgrund der Platzverhältnisse nicht verwendete werden - war durch die neue Verpackung der Tonies nicht mehr nutzbar, was der Boxine-Mitarbeiter lediglich mit dem Satz "das ist aber nun wirklich nicht unser Problem" kommentierte.
    Ich bleibe dabei: das Produkt "Tonies" ist toll. Das Unternehmen Boxine hingegen muss noch viel lernen, um auf Dauer auf dem Markt bestehen zu wollen!

  • Carolin

    Carolin

    Ich kann Katharina Lemling bei ihrer Kritik absolut zustimmen! Wir haben diverse Non-Book-Lieferanten, aber was Boxine in Sachen Kundendienst leistet ist der größte Witz!
    Als die Boxen vor Weihnachten ausverkauft waren, bekamen wir eine Mail mit Entschuldigungen und der Vertröstung, ab 2. Januar wieder bestellen zu können. Da saß ich also am 2. Januar und füllte gleich nach Arbeitsbeginn das Bestellfax aus (übrigens eine sehr altmodische Bestellweise für so eine moderne Firma). Natürlich hatte ich da schon diverse Vorbestellungen seitens der Kunden laufen. In der Woche vom 22. Januar bekamen wir dann prompt Kundenreklamationen. Bei Mediamarkt und Müller waren die Boxen teils in rauhen Mengen vorhanden. Warum wir denn immer noch keine Lieferung hätten? Sogar im Online-Shop bei Boxine seien diese schon wieder erhältlich. Ein Anruf beim "Kundendienst" ergab, dass bis dato erst die Bestellungen vom 1. Januar bearbeitet seien - drei Wochen später! - und dass niemand genau sagen könne, ob meine "verspätete" Bestellung überhaupt noch bedient werden könne. Tja, leider arbeite ich in einer kleinen Buchhandlung, in der am 1. Januar (gesetzlicher Feiertag!) niemand gearbeitet hat und meine Bestellung faxen konnte. Immerhin: im Online-Shop sei eh nur ein kleines Kontingent und wenn dieses abverkauft wäre, seien die Boxen nur noch über den Handel erhältlich. Hm. Trotzdem: keiner konnte mir sagen, ob wir überhaupt jemals in den Genuss kämen.
    Ein Teil der Bestellung wurde dann immerhin bearbeitet und auch geliefert, der größte Teil allerdings kommentarlos gestrichen.
    Für den kompletten Monat Februar erhielten wir dann ein Kontingent von 8 (!) Boxen zugesprochen, welches heute am 14. Februar schon wieder komplett abverkauft ist.
    Aufgrund der Tatsache, dass MediaMarkt, Müller und andere große Händler weit vor uns Buchhändlern beliefert wurde und dann auch noch in wesentlich größeren Stückzahlen, bleibt ein wirklich schlechter Geschmack zurück.
    Hinzu kommt jetzt noch, dass im März schon wieder neue Figuren auf den Markt kommen. An sich finde ich es toll, dass sich die Toniebox so gut etabliert hat. Ich würde Informationen über Neuerscheinungen aber gerne direkt vom Handelspartner erfahren und nicht von meinen Kunden. Die Reklamation vom "Kundendienst" ergab: aha - auf der Startseite der Tonie-Homepage gibt es ein pdf, wo dieses vermerkt sei.
    Ich finde die Produkte der Firma Boxine sehr sympathisch und auch gut verkäuflich. Das Geschäftsgebaren allerdings wirkt allerdings alles andere als professionell!

  • Buchhändler

    Buchhändler

    Auch ich kann meinen beiden Vorkommentatorinnen nur hochgradigst zustimmen. Und ich hätte mir gewünscht, dass es irgendwann mal zu einem verlässlichen Informations- und Kommunikationsfluss kommt, so wie alle anderen Hersteller das auch hinbekommen. Ein Börsenblatt-Interview ist da für mich keinerlei Ersatz für zielgerichtete Kommunikation zum Kunden.

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