Verleger machen Brief an Bildungsministerin Wanka öffentlich

"Wir stehen offenbar im Weg"

Am 14. September hat der Verleger und AwV-Vorsitzende Albrecht Hauff einen von mehr als 60 Verlagen mitunterzeichneten Brief an Bundesbildungsministerin Johanna Wanka geschickt. Der Anlass: eine Studie, die zu dem Schluss gekommen war, die geplante Bildungs- und Wissenschaftsschranke berge "keine finanziellen Risiken" für die Verlagsbranche. Eine Nachfrage bei Thieme ergab: bisher keine Reaktion.

Albrecht Hauff

Albrecht Hauff © Björn Hänssler

Albrecht Hauff erklärte gegenüber boersenblatt.net: „Auch nach über sechs Wochen gibt es keinerlei Reaktion von Frau Wanka oder aus ihrem Ministerium. Ich halte das bei einem für die Fach- und Wissenschaftsverlage und mit ihnen für die Wissenschaft existenziellen Thema wie die Wissenschaftsschranke für nicht akzeptabel. Andererseits passt es durchaus in die Landschaft, in der Verlage bei der öffentlichen Hand und ihren Institutionen nur noch als lästig empfunden werden, weil sie den ganzen Kostenloswahnsinn nicht mitmachen wollen. Hier stehen wir offenbar im Weg.“

Die von Bildungsministerin Johanna Wanka beauftragte Studie, die der Düsseldorfer Wirtschaftswissenschaftler Justus Haucap federführend erstellt hatte, erregte bereits bei ihrer Veröffentlichung Unmut in Verlagskreisen, unter anderem deshalb, weil weder Verlage noch Autoren bei den Erhebungen einbezogen wurden.

Der Brief der über 60 Verleger steht unter der Meldung als Download zur Verfügung.

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