Wissenschaftsverlag De Gruyter

Anke Beck geht nach 24 Jahren

Die Geschäftsführerin des Wissenschaftsverlags De Gruyter, Anke Beck, verlässt das Unternehmen. Ihr Kollege Carsten Buhr ist künftig Alleingeschäftsführer des Berliner Hauses, wie der Verlag mitteilt. Beck wird CEO des Open-Access-Verlags IntechOpen mit Sitz in London und Rijeka (Kroatien).

Anke Beck

Anke Beck © Monique Wüstenhagen

Das 2004 gegründete Unternehmen IntechOpen ist nach eigenen Angaben ein führender Open-Access-Verlag für Forschungsliteratur. Alex Lazinica, Mitgründer und CEO von IntechOpen, erhofft sich laut Pressemitteilung von Anke Becks Berufung zur CEO, den Expansionskurs seines global operierenden Verlags voranzutreiben.

Mit Anke Beck verliert der Verlag De Gruyter eine Persönlichkeit, die das Programm und die Entwicklung des Hauses 24 Jahre lang maßgeblich geprägt hat. 1994 kam die promovierte Sozialwissenschaftlerin und Linguistin als Cheflektorin für Linguistik (De Gruyter Mouton) in den Verlag, von 2001 bis 2008 war sie dann Programmleiterin für Geistes- und Sozialwissenschaften bei De Gruyter Mouton.

Von Oktober 2006 bis Oktober 2013 verantwortete sie als Vice President für die strategische Planung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Programme von De Gruyter. In diese Zeit fiel die Expansion des Verlags nach China und die Eröffnung einer Repräsentanz in Peking. Seit Oktober 2013 ist Anke Beck Programmgeschäftsführerin des Verlags; Carsten Buhr war seither als zweiter Geschäftsführer für das Kaufmännische verantwortlich und ist künftig Alleingeschäftsführer des Verlagshauses.

In Anke Becks Zeit als Geschäftsführerin fiel eine große Zahl an Akquisitionen – unter anderem der Verlage Akademie und Oldenbourg Wissenschaft, Birkhäuser, Lucius & Lucius, Ontos, Versita und Deutscher Kunstverlag. Zugleich forcierte sie die Digitalisierung des Verlags, baute die Open-Access-Aktivitäten aus und verschaffte De Gruyter eine sichtbare Position im Open-Access-Markt.

"Wir sind sehr dankbar für das hohe Engagement und die harte Arbeit von Anke Beck. Ihre offene und konstruktive Art sowie ihr bedeutendes Netzwerk von Wissenschaftlern, Autoren und akademischen Partnern und Institutionen haben in den vergangenen Jahren wesentlich zum Erfolg unseres Verlages beigetragen ", sagte Rüdiger Gebauer, Vorsitzender des Beirats von De Gruyter. "Anke Beck verkörperte die Werte des Unternehmens hinsichtlich partnerschaftlichem Umgang, Mut, Offenheit und fachlicher Kompetenz und wir wünschen ihr, auch im Namen unserer Kolleg*innen und Gesellschafter*innen viel Erfolg und alles Gute für die neuen Herausforderungen, denen sie sich stellen will." Nach Auskunft von De Gruyter ist Anke Beck ab sofort freigestellt, um sich auf ihre neue Tätigkeit vorbereiten zu können.

roe

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