Im Blog Leselebenszeichen schreibt Ulrike Sokul über den neuen Roman von Walter Moers, über "Qwert". Er trägt den Untertitel "Ein Prinz-Kaltbluth-Roman in 43 Aventiuren"; das Fazit der Rezension lautet: "in phantastisches Leseabenteuer mit einem Ritter wider Willen, das neben der abwechslungsreichen, spannenden und romantischen Handlung über geistreichen Wortwitz, vergnügliche Genreselbstironie, einige Prisen Philosophie, Liebe, Musenküsse und Zahlenschluckauf verfügt." Das klingt nach Walter Moers in Bestform.
Die Verhaftung und Verurteilung des Journalisten und Zeitungsverlegers Ahmet Altan steht exemplarisch für die autoritäre Willkürherrschaft des türkischen Regimes unter Recep Erdoğan. Unter dem Titel "Ich werde die Welt nie wiedersehen" sind 2018 Ahmet Altans Texte erschienen, die er im Gefängnis geschrieben hat. Im Blog Buchpost wird der Band vorgestellt - eine wunderbare Besprechung.
Sich das Essen nach Hause liefern zu lassen ist bequem - und Teil eines gnadenlosen Ausbeutungssystems, überall auf der Welt. Das Buch "Liefern" von Tomer Gardi beschäftigt sich in Romanform mit diesem Thema. Im Blog Buch-Haltung schreibt Marius Müller darüber: "Wenn es ein deutschsprachiges Buch in diesem Frühjahr gibt, dass den Anspruch eines globalen Romans einlöst, dann ist es Tomer Gardis neues Buch."