Um sich künftig stabiler und profitabler aufzustellen und dem Abwärtstrend entgegenzuwirken, seien laut Hantzsch vor allem mehr Kundennähe, Spezialisierung und Effizienz erforderlich: "Wer als kleiner Händler austauschbar bleibt, wird es künftig schwer haben." Erfolgreich würden vor allem diejenigen Unternehmen sein, die Beratung, Erlebnis, Spezialisierung und digitale Präsenz intelligent miteinander verbinden. Dennoch dürfte sich die Konsolidierung im Einzelhandel in den kommenden Jahren fortsetzen, meint Hantzsch
Ein weiterer Aspekt sei die Erhöhung der Attraktivität von Innenstädten. "Die klassische Einkaufsinnenstadt funktioniert vielerorts nicht mehr. Wer Frequenz zurückholen will, muss Menschen wieder Gründe geben, überhaupt in die Innenstädte zu kommen." Der Handel allein könne die Zentren künftig nicht mehr tragen, so Hantzsch. "Erfolgreich werden vor allem Städte sein, die Einkauf, Freizeit, Gastronomie und Wohnen intelligent miteinander verbinden." Aber "die eine Wunderlösung für alle Innenstädte" gebe es nicht. Kommunen könnten nur dann Erfolg haben, wenn sie die Faktoren Größe, Infrastruktur, Besucherstruktur und regionale Wirtschaftsstruktur zusammenbringen.