Die Journalistin blickt auf Entwicklungen in den USA und stellt die (selbst)kritische Frage, wie oft man selbst zum Handy greife, während man die Zeitung oder ein Buch liest. Sie lobt den Buchhandel, der während der Lockdowns mit Versand und persönlicher Kundenbindung tapfer gegen den Sinkflug der Absätze gekämpft habe. "In den vergangenen Jahren stiegen die Umsatzzahlen sogar, als man den Hype um die Romance-Novels klug für sich nutzte und viele Fans zu Buchhandelsbesuchern machte. Aber gegen die Tendenz eines von tausend Bildschirmen betäubten Publikums kann der beste Geschäftssinn nichts ausrichten. Die Bedeutung des Lesens schwindet, und das muss alle beunruhigen. Auch die, die nicht ihr Geld damit verdienen."