Die Literaturräte der Länder Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen bekräftigen vor dem Hintergrund aktueller kulturpolitischer Diskussionen die zentrale Bedeutung der im Grundgesetz verankerten Meinungs- und Kunstfreiheit.
Sie rufen in ihrem Statement Bund und Länder dazu auf, diese Freiheiten aktiv zu stärken und als unverzichtbare Grundlage einer lebendigen, demokratischen Kultur zu fördern. "Kunst und Kulturinstitutionen aller Sparten müssen die Freiheit haben, gesellschaftliche und politische Entwicklungen kritisch zu begleiten und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und Räume, die genau diesen offenen Austausch ermöglichen", so Jens Kirsten, Sprecher des Bundesverbands der Literaturräte und Geschäftsführer des Thüringer Literaturrats.