Orte und Formate: Jedes Jahr kommen neue Orte und Veranstalter ins Programm von Frankfurt liest ein Buch. 2026 gibt es etwa erstmals Veranstaltungen in Bockenheim in der Dondorfschen Druckerei 2og:dondorf und im Mayer49, außerdem sind die Weinstube Sachsenhausen, das Alte Portal 188 am Hauptfriedhof oder etwa Radio X als Sender mit Kaschnitz-Programm neu dabei. Neue Angebote für ältere Besucher:innen sind hinzugekommen im Literaturtreff Langen und mit der Kursana Villa am Dornbusch. Zu den neuen Veranstaltungsformaten zählen Lesepartys in Bockenheim sowie ein Literatur-Gottesdienst in Eschborn. Wieder dabei sind u.a. das Kulturhaus oder das THEATEReMOTION.
Inklusive Angebote: Beim 17. Lesefestival gibt es mehrere Angebote für gehörlose Besucher:innen, vornehmlich initiiert und kuratiert von der Frankfurter Schauspielerin Cornelia Niemann. Im Cronstetten-Haus erreicht sie ein Seniorenpublikum, im Mehrgenerationenhaus Gallus bringt sie junge Akteurinnen mit einem gemischten Stadtteilpublikum zusammen und spricht mit Musik und Projektionen Hörende, Gehörlose und Hörgeschädigte an.
Ein Verleger unterwegs: Im 125. Geburtsjahr von Marie Luise Kaschnitz kann die Autorin mit dem Herausgeber ihrer Tagebuchprosa "Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau" gefeiert werden. Rainer Weiss von der Edition W ist im Rahmen von "Frankfurt liest ein Buch" 2026 viel unterwegs: Im Literaturhaus Frankfurt gibt es ein Werkstattgespräch mit Sabine Baumann, Vorsitzende Frankfurt liest ein Buch e.V. Im Union Club stellt Rainer Weiss das Festivalbuch in bewährter Kombination mit Dinner vor, im Kulturkeller Höchst, in Rödelheim und Eschborn ist er zu Gast sowie zum Abschluss des Lesefestivals in der Volksbühne, wo wiederum Sabine Baumann noch einmal die vergangenen zwei Wochen mit ihm reflektiert. Die Edition W lädt auch selbst ein: am 1. Mai wird in den Räumen und im Garten des Neu-Isenburger Verlags bei einer Matinee über Marie Luise Kaschnitz, das Büchermachen und die Verlagsarbeit gesprochen.