Nominiert sind die Autor:innen Marcel Beyer (DE), Petra Nagenkögel (AT), Lara Rüter (DE), Boris Schumatsky (DE) und Ivna Žic (CH). "Uns lag eine äußerst diverse Auswahl an literarischen Auseinandersetzungen mit Themen wie Krieg, Gewalt, ökologischer Krise, Krankheit, KI, Apokalyptik und Trauer vor, die uns vielfach berührt haben", so die Juror:innen Alice Hasters (Autorin und Podcasterin), Bernadette La Hengst (Musikerin), Kathrin Röggla (Autorin), Christoph Steier (Literaturwissenschaftler), Gerhild Steinbuch (Theaterautorin und Dramaturgin), Felix Trautmann (Philosoph und Soziologe) und Beate Tröger (Literaturkritikerin) zu ihrer Auswahl. "Für die Shortlist haben wir fünf Texte ausgewählt, die auf unterschiedliche Weise einen souveränen, originellen und nachhaltigen Zugriff auf ihre thematischen Herausforderungen zeigen. Uns überzeugten in besonderer Weise die Texte, die sich mit der sozialen Dimension von Krankheit und Körper sowie der körperlichen Dimension von repressiver Politik auseinandersetzen."
Die Shortlist-Nominierung ist mit jeweils 3.500 Euro dotiert. Die Jury entscheidet Ende Februar über die Vergabe des Wortmeldungen-Literaturpreises 2026. Die Preisverleihung findet am 12. Juni in Frankfurt am Main statt.
Die Texte der Shortlist sind hier zu lesen: wortmeldungen.org/literaturpreis/shortlist
Ab 7. Februar sprechen Ludwig Lohmann und Maria-Christina Piwowarski in einer Sonderfolge des Podcast blauschwarz berlin über die Texte der Shortlist.
Am 11. Februar stellen die Autor:innen ihre Texte im Literaturhaus Frankfurt am Main vor.