"Seit einigen Jahren beobachten wir, dass physische Buchvorstellungen von Verlagen für den Handel – unabhängig von den Genres – immer seltener werden", sagt Eva Simmelbauer, bei Thalia Leiterin der Unternehmenskommunikation. "Stattdessen werden Buchpräsentationen überwiegend digital durchgeführt. Dies bietet Verlagen wie auch Handel mehr Flexibilität bei der Teilnahme und führt zudem zu Kosteneinsparungen auf beiden Seiten."
Auch Gebine Schad, Buchhändlerin bei Hugendubel in Landshut, bestätigt, dass Onlinepräsentationen seit der Pandemie häufiger stattfinden. Dass Verlage ihre Programme mittlerweile regelmäßig online vorstellen, manchmal in Kooperation mit anderen Häusern, sieht sie positiv: Anders als beim Sichten der Vorschauen oder Vorabexemplare im Alleingang könne man im Chat Fragen stellen. "Ich nutze diese Informationen dann oft in Beratungsgesprächen", so Schad.