Klett VerlagsService

Pick by Voice

26. Februar 2026
Christina Schulte

Beim Klett VerlagsService hat sich in den ­vergangenen Jahren viel getan. Ein Besuch bei der Auslieferung im schwäbischen Korb.

Klett Verlagsservice, Korb

Am Werk: Die Kommissioniererinnen mit ihren Headsets.

Gang 56 OK. Regal 22 OK. Fach 15 OK. Was sich kryptisch liest, ist der Auszug aus einem "Dialog", den die Kommissionierer:innen beim Klett VerlagsService mit dem sprachgesteuerten Voice-System Lydia führen, um die richtigen Bücher zu finden und in die Behälter zu legen. Die Mitarbeiter:innen tragen ein Headset, hören Lydias Anweisungen und geben mit "OK" Feedback. "Seit wir vor anderthalb Jahren Pick-by-Voice eingeführt haben, konnten wir unsere Fehlerquote um 60 bis 70 Prozent senken", so die Geschäftsführer Jörg Lasar und Andreas Wenger. Die Reklama­tionsquote sei ebenfalls gefallen und bewege sich bei unter einem Prozent. Ein weiterer Vorteil von Pick-by-Voice: Dank modernster KI-basierter Sprachtechnologie funktioniert die Erkennung ganz ohne vorheriges Sprachtraining. Das Lydia-System kann in über 70 Sprachen und Dialekten kommunizieren, sodass Mitarbeiter:innen ohne Deutschkenntnisse, wie die zahlreichen internationalen Mitarbeiter:innen, die speziell im Schulbuchgeschäft mithelfen, schnell einsatzbereit sind.

Pick per voice

Pick per Voice: Eine KI-gestützte Software flüstert den Mitarbeiter:innen direkt ins Ohr,wo genau das gewünschte Buch gelagert ist.

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