Zusätzlich zur Verlagsmesse wird es ein Rahmenprogramm mit Lesungen von Künstler:innen wie Alison Bechdel, Lisa Frühbeis und Tobi Dahmen geben. Besonders beliebt war in den vergangenen Jahren die „Elefantenrunde“, ein einstündiger Branchentalk zur Mittagszeit. Dieses Jahr steht das Thema Comics im Handel im Mittelpunkt – und all die damit verbundenen gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen und Chancen.
Auch der Bereich Comics im Bildungskontext wächst, wie die Veranstalter mitteilen. Was vor einigen Jahren mit einem Infotisch der Senatsverwaltung begann, habe sich zu einem "Beratungs-Hub" entwickelt, bei dem Kolleg:innen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, des Deutschen Comicvereins e.V., der Akademie für literale und mediale Bildung sowie des Berliner Landesinstituts für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLIQ) ganztägig im stündlichen Wechsel für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden zwei unterschiedliche Fortbildungen und Vorträge angeboten. Und wie im vergangenen Jahr wird der Verband deutschsprachiger Übersetzer:innen literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V. (VdÜ) zum Thema Arbeit als Comic-Übersetzer:in beraten.
Der Salon der grafischen Literatur findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe ComixBad (28. Mai bis 24. Juli) statt. Seit 2018 stellt die Bibliothek am Luisenbad mit dem Schwerpunkt auf Comics einen Reigen an Comiclesungen, Ausstellungen und anderen Events rund um die Neunte Kunst zusammen – und trägt damit zur weiteren Sichtbarkeit der Comickunst im Berliner Kulturleben bei.