Verfilmungen

SF-Thriller "Athos 2643" ist abgedreht

12. Februar 2026
Redaktion Börsenblatt

Vor wenigen Wochen fiel die letzte Klappe zu "Athos 2643", der Verfilmung des gleichnamigen preisgekrönten Science-Fiction Romans des Jenaer Autors Nils Westerboer. Wann der Kinostart geplant ist, lesen Sie hier.

 

Szenenbild mit Emma Nova aus "Athos 2643"

Szenenbild mit Emma Nova aus "Athos 2643"

"Athos 2643" verwebt Fragen nach Glauben, Technologie und menschlicher Natur miteinander, kündigt Constantin Film an. David Wnendt ("Sonne und Beton") inszeniert nach einem eigenen Drehbuch die Adaption mit Maximilian Mundt ("How to sell drugs online fast"), Emma Nova ("Vena", "Wild Republic") Christian Friedel ("The Zone of Interest", "Babylon Berlin", "The White Lotus"), Ulrich Matthes ("Der Untergang", "Gott" von Ferdinand von Schirach) und Iris Berben ("Der Vorname", "Buddenbrooks") in den Hauptrollen.

Zum Inhalt schreibt Constantin Film: "2643. Die Erde ist zerstört, die Menschheit überlebt verstreut im Sonnensystem. Ein abgelegenes Kloster auf dem zerklüfteten Neptunmond Athos wird zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens – und ausgerechnet die lebenserhaltende KI gerät unter Mordverdacht. Ein Inquisitor und Spezialist für Verhöre künstlicher Intelligenzen (Maximilian Mundt), wird entsandt – an seiner Seite Zack (Emma Nova), seine holographische Partnerin, deren Verhalten strengen Sicherheitsprotokollen unterliegt. In einer Kolonie, in der selbst das Atmen ein täglicher Kampf ist, wird aus der Ermittlung ein Ringen um Vertrauen, Macht und das nackte Überleben. Die Mönche scheinen etwas zu verbergen und die KI des Klosters entpuppt sich als gerissene Taktikerin, die ihr Handeln geschickt verschleiert. Als ein zweiter Mord geschieht, beginnt für den Inquisitor ein Wettlauf gegen die Zeit. Er begreift, dass er ohne Zack nicht nur den Fall verlieren könnte, sondern sein Leben. Um Zacks volles Potenzial zu entfesseln, trifft er eine folgenschwere Entscheidung ..."

Der Film ist eine Adaption des SF-Thrillers "Athos 2643" (Klett-Cotta; ET: Februar 2022) von Nils Westerboer. Das Buch erhielt den Deutschen Science-Fiction-Preis 2023.

Szenenbild mit Maximilian Mundt

Szenenbild mit Maximilian Mundt

"Athos 2643 ist für mich eine Liebesgeschichte – nur dass sie in einer Welt erzählt wird, in der es keinen Platz für Zärtlichkeit gibt. Die Liebe ist ein letztes Glühen der Menschlichkeit in der Dunkelheit des Weltraums", sagt David Wnendt.

Die aufwendigen Dreharbeiten fanden von Oktober bis Dezember 2025 an Originalschauplätzen in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern sowie im Studio Babelsberg statt.

Geplanter Kinostart: 25. Februar 2027 im Verleih der Constantin Film.