Es ist nicht alles Gold, was rosa glitzert, befand jüngst Kathinka Engel im Börsenblatt: Die New-Adult-Autorin focht gegen eine "Wertverschiebung weg von qualitativ hochwertigen Inhalten, Kreativität und Originalität hin zu einer "Fast-Foodisierung" in ihrem Genre. NDR-Literaturkritikerin Katharina Mahrenholtz kritisierte bereits vor einem Jahr die NA-Qualität und hatte den Eindruck, "dass viele Manuskripte, die früher bestenfalls als E-Book im Selbstverlag erschienen wären, jetzt relativ lektoratsfrei als der nächste Romance-Toptitel gehandelt und präsentiert werden". In der Tat kommen bei der wachsenden Nachfrage Autor:innen kaum mehr mit dem Schreiben hinterher; das Titelvolumen ist stark gestiegen, Verlage suchen händeringend Manuskripte.