Was KI mit unserer Arbeitswelt macht
Weniger Jobs, neue Rollen: Die Arbeitswelt verändert sich – nicht nur, aber vor allem durch künstliche Intelligenz. Vier neue Bücher aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, was jetzt zu tun ist.
Weniger Jobs, neue Rollen: Die Arbeitswelt verändert sich – nicht nur, aber vor allem durch künstliche Intelligenz. Vier neue Bücher aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, was jetzt zu tun ist.
In Zukunft könnten viele Unternehmen mit weniger Hierarchieebenen auskommen – davon ist Bill McDermott überzeugt. Der flächendeckende Einsatz von KI führe dazu, dass weniger Managerinnen und Manager benötigt werden, vor allem auf mittleren Ebenen, sagte der frühere SAP-Vorstandsvorsitzende kürzlich in einem Interview mit dem "Handelsblatt" – und positioniert sich damit als eine Art Vordenker einer neuen Arbeitswelt.
Auch zahlreiche neue Bücher beschäftigen sich mit diesem Wandel: Florian Butollos "Das knappe Gut Arbeit" (Suhrkamp, 254 S., 20 €) stellt den massiven Arbeitsplatzverlusten infolge künstlicher Intelligenz den gleichzeitigen Fachkräftemangel gegenüber, etwa im Pflegesektor. Butollo, Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Digitale Transformation und Arbeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, geht diesem Paradoxon auf den Grund und analysiert, warum gerade Automatisierung immer mehr Arbeit schafft. Daraus entsteht, so die Verlagsankündigung, ein neuer sozialer Konflikt: "Die anbrechende Ära der Arbeitskräfteknappheit ist geprägt vom Leiden an Überlastung und den Kämpfen dagegen. Zugleich stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Arbeit neu: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen künftig unsere Arbeitskraft einsetzen – und welche Tätigkeiten können verschwinden?"
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