Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) verweist auf die Bedeutung von Bibliotheken mit bundesweit über 8.000 Standorten als Akteure der Medienbildung. Allein 2024 die Öffentlichen Bibliotheken haben nach Angaben des Verbands mehr als 200.000 Veranstaltungen im Bereich der Lese- und Medienkompetenzförderung angeboten.
Kathrin Hartmann, Stellvertretende Geschäftsführerin des dbv, erklärt: "Die Bestandsaufnahme zeigt, dass Kinder und Jugendliche in unterschiedlicher Weise Risiken ausgesetzt sind. Was wir daher brauchen, ist eine altersgerechte positive Medienerziehung von Beginn an, die Leseförderung und digitale Bildung zusammendenkt und Kinder und Jugendliche befähigt, Medien kritisch und kreativ zu nutzen. Denn eine reflektierte Nutzung von digitalen Medien setzt nachweislich eine hohe Lesekompetenz voraus. Dafür braucht es abgestimmte Konzepte sowie niedrigschwellige Lernorte, die vor Ort wirken und allen kostenfrei offenstehen. Bibliotheken sind hier zentrale Partner: Sie sichern Qualität, bieten Orientierung und schaffen Angebote für Eltern, Kinder, Jugendliche, Kitas und Schulen."