Impulse aus der Schulpraxis lieferten Regine Seemann, Schulleiterin der Grundschule an der Burgweide in Hamburg, sowie Erik Sczygiol, stellvertretender Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz. Vanessa Bitter, COO der Medieninitiative #UseTheNews, unterstrich die Bedeutung konkreter Beteiligungsmöglichkeiten im Schulalltag. Schule müsse Räume schaffen, in denen junge Menschen erleben, dass ihre Stimme zählt. Denn: Gehört werden, mitgestalten, Wirkung entfalten – erst solche Erfahrungen stärken nachhaltig das Gefühl von Selbstwirksamkeit und damit von Zuversicht.
Der Autor und Journalist Dirk von Gehlen plädierte für ein Optimismus-Training. "Optimismus ist die Grundlage demokratischer Gesellschaften", sagte er. Zuversicht zeige sich in der Haltung, Dinge verbessern zu wollen, und in der Überzeugung, daran mitwirken zu können. Optimismus sei erlernbar – etwa, indem man sich vom Perfektionsanspruch löse, Perspektiven wechsle und den Fokus nicht auf Defizite oder nostalgische Verklärung lege. Seine Überzeugung: "Die kommende Generation darin zu stärken, die Probleme zu lösen, die wir selbst für unlösbar halten, ist ein anderes Wort für das, was im Mittelpunkt des Summits steht: Bildung. Ohne Zuversicht wird Bildung zu Pauken und Auswendiglernen. Zuversicht ist die Geheimzutat, um aus Bildung eine Veränderungsmaschine zu machen."
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