Schamanen, Orakel, Algorithmen und datenbasierte Szenariomodelle – durch die gesamte Menschheitsgeschichte zieht sich ein großer Wunsch: das Kommende begreifbar und handhabbar zu machen. Religion, Politik und Wissenschaft haben eigene Formen der Zukunftsdeutung entwickelt – doch eines haben sie alle gemeinsam: Die Zukunft bleibt – allen Bemühungen zum Trotz – immer ungewiss.
Heute, in Zeiten zunehmender Unsicherheit und wachsender Komplexität, scheint die Sehnsucht nach Vorausschau besonders groß. Mit seinem Sachbuch "Monofuturis" lädt der Sozialwissenschaftler und Zukunftsforscher Dr. phil. Konstantin Schamber dazu ein, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen in ihren Zusammenhängen zu verstehen. Der Begriff "Monofuturis" steht für die Vereinheitlichung der Zukunft. Gemeint ist eine bemerkenswerte Tendenz des technologischen Fortschritts: Theoretisch sind viele Zukünfte möglich, praktisch werden es jedoch immer weniger.
Das Buch verspricht keine Gewissheiten, sondern etwas Tiefgreifenderes: eine wertvolle Orientierungs- und Handlungshilfe in ungewissen Zeiten. "Monofuturis" macht die Kräfte sichtbar, die die Zukunft beeinflussen – und fordert uns dazu auf, selbst Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv zu gestalten.