Berliner Verlagspreis 2026

Berliner Verlagspreis 2026

10. September 2026
Redaktion Börsenblatt

Die Jury des Berliner Verlagspreises 2026 hat sechs unabhängige Verlage für die Shortlist ausgewählt. Vergeben werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 68.000 Euro.

Bücher der sechs nominierten Verlage

Bücher der sechs beim Berliner Verlagspreis nominierten Verlage

Sechs Berliner Verlage stehen auf der Shortlist für den Berliner Verlagspreis 2026 – das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg am 10. September bekannt. Die Jury wählte aus 70 Bewerbungen folgende Verlage aus:

Jury: Entscheidung nicht leicht

"Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen: Aus der Fülle von 70 Bewerbungen konnten wir sechs Verlage für die Shortlist des Berliner Verlagspreises auswählen", heißt es in der Jurybegründung. Die Jury würdigt das Engagement der Berliner Verlagswelt: "Es ist eine große Ehre für uns als Jury, im Rahmen des Berliner Verlagspreises so viele Bewerbungen von Verlagen, die mit Leidenschaft und Tatkraft ihre Arbeit machen, bewerten zu dürfen."

Der diesjährigen Jury gehören an: Nadia Budde (Grafikerin, Kinderbuchillustratorin und Autorin), Björn Kuhligk (Autor), Shelly Kupferberg (Journalistin, Moderatorin und Autorin), Janin Präßler (Leiterin der Stadtbibliothek in Treptow-Köpenick), Richard Stoiber (Verleger MÄRZ Verlag) und Kurt von Hammerstein (Buchhändler Hundt Hammer Stein).

Erstmals: Shortlist-Abend

Neu in diesem Jahr ist ein eigener Shortlist-Abend: Am 24. September werden die nominierten Verlage und ihre Programme im Literaturforum im Brecht-Haus vorgestellt. Die Preisverleihung findet am 15. November um 11 Uhr im Deutschen Theater Berlin statt.

Preisgelder und Vergabe

Vergeben werden der Große Berliner Verlagspreis (26.000 Euro) sowie zwei Berliner Verlagspreise (je 15.000 Euro). Die drei weiteren Verlage der Shortlist erhalten eine Anerkennung von je 4.000 Euro. Der Preis ist damit insgesamt mit 68.000 Euro dotiert.

Bewerben konnten sich Verlage mit einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro und einem Berliner Firmensitz. Der Berliner Verlagspreis wird seit 2018 gemeinsam von den Berliner Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vergeben. 2025 wurden der MÄRZ Verlag, der BeBra Verlag und der Kraus Verlag ausgezeichnet.