Auch wenn Social Media und KI eine große Relevanz haben, spielt der Unterricht in den Schulen ebenfalls eine entscheidende Rolle. "Die Art des Unterrichts ist nicht mehr die, die man bräuchte.", so Bahr. Die jungen Menschen lesen nicht unbedingt weniger aber dafür anders. Sczygiol wünscht sich ein Bildungssystem, bei dem Schule Spaß macht, der Unterricht anders gestaltet ist, Kreativarbeit mehr integriert und alles "zugänglicher" gemacht wird. Dabei ist für ihn die Nutzung von KI auch eine Möglichkeit: Gerade der Fachkräftemangel mache es schwer diesen Wunsch umzusetzen. Allerdings könnte KI hier als Unterstützung fungieren – mit speziellen KI-Plattformen und -Systemen könnte man die Möglichkeit haben, individueller auf die einzelnen Kinder einzugehen und das Erarbeiten von Material gezielter zu unterstützen. Nicht nur in der Schule würde dieses Vorgehen unterstützen, außerhalb vom Unterricht würde es auch die Eltern entlasten. Petra Bahr spricht davon, dass so eine Idee bereits Gesprächsthema sei. Sie betont aber auch, dass hier nicht nur die Methode entscheidend ist, sondern vor allem das Committent der Schule unter dem Motto "Hier geht kein Kind verloren".
Zum Abschluss wünscht sich Erik Sczygiol ein System, bei dem Schüler:innen im Mittelpunkt der Schule stehen und sich das System an die Schüler:innen anpasst und nicht andersherum.
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