Im Ausschuss für Verlage wurde unter anderem über Künstliche Intelligenz beraten: Der Ausschuss verfolgt den Markt KI-generierter Bücher und begrüßt den aufgenommenen Rechtstreit der Penguin Random House Verlagsgruppe gegen OpenAI. Die 2025 veröffentlichte KI-Handreichung wird von den Verlagen rege genutzt, zugleich besteht der Bedarf an weiteren, stetig aktualisierten Instrumenten, die dem Buchhandel wie den Lesenden mehr Transparenz zu KI-generierten Publikationen bieten. Zudem wurde eine Taskforce aus Mitgliedern des VA sowie der IG Digital eingerichtet, die Vorschläge und Angebote für mehr Transparenz zu KI-generierten Publikationen erarbeiten soll.
Beim Thema EmpCo-Richtlinie wurde auf offene Fragen hingewiesen, etwa zum Umgang mit Altbeständen. Der Börsenverein drängt auf Nachbesserungen und setzt sich für eine Stichtagsregelung ein; aufgrund der bestehenden Rechtsunsicherheit lautet die Empfehlung, Nachhaltigkeitssiegel vorerst nicht mehr zu verwenden.
Der Ausschuss für den Zwischenbuchhandel befasste sich außerdem mit Änderungen im Verpackungsrecht: Zum 12. August 2026 treten neue Vorgaben in Kraft, die u. a. Recyclingfähigkeit, Materialeinsatz und Dokumentation betreffen und Anpassungen in Prozessen und Systemen erforderlich machen können.