Landesverband Nord

Mehr reden

12. Juni 2022
Redaktion Börsenblatt

Ein spannendes Zwei-Tage-Format mit Bootsfahrt, ein beredter Bürgermeister, Beitragsänderungen und viele Möglichkeiten zum Nebenbei-Talk: Impressionen von der Jahreshauptversammlung des LV Nord in Lübeck.

Innenstadtentwicklung und starke Regionaltreffen

Endlich wieder ins Gespräch kommen - das war ein wesentliches Ziel der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Börsenverein-Landesverbands Nord, und es wurde ganz klar erreicht. Die Vorbereitung hatte noch die frühere Geschäftsführerin Carola Markwa organisiert, konnte aber durch Corona nun erst zwei Jahre später umgesetzt werden.

Dabei ist der Landesverband auch "unterjährig" alles andere als inaktiv: 34 Veranstaltungen hat der 718 Mitglieder starke Landesverband im vergangenen Jahr angeboten, in diesem Jahr waren es 42, darunter Vertreter:innenbörsen in Bremen und Hamburg sowie neun Regionaltreffen, die alle hybrid stattfanden, die gut angenommen wurden, im Durchschnitt von 20 Teilnehmer:innen. Sechs der zehn Regionaltreffen fanden zum Thema Entwicklung in Innenstädten statt, erläuterte Jens Finger von Hugendubel in Greifswald: In Nordenham wurde über den Einzelhandel diskutiert, in Schwerin über Mobilität, in Ahrenshoop über Kultur als Treiber, in Oldenburg und zuletzt in der Buchhandlung Erichsen und Niehrenheim in Kiel mit einem Stadtplaner zum Thema Innenstadtentwicklckung. Finger wies darauf hin, wie wesentlich die Frage für Buchhandlungen ist - "Stirb langsam oder grüne ...". Der Buchhändler selbst arbeitet in einem Ausschuss in Greifswald mit, dessen Ziel es ist, die Innenstadt wieder zu beleben: "Man muss hier etwas bewegen." Inzwischen habe der Landesverband beim Thema Innenstadtentwicklung einen großen Informationsschatz gesammelt, den er auch weitergeben könne, damit auch von Buchhandlungen in anderen Städten das Thema angegangen wird.