Vertreterbörsen

"Eine superpraktische Sache"

26. September 2023
Stephan Eppinger

Wenn es keine Vertreterbörsen gäbe, müsste man sie erfinden. Denn die Novitäten der Verlage lassen sich hier kompakt in ein, zwei Tagen ordern. Trotzdem fehlt Buchhändler:innen immer öfter die Zeit dafür. Und auch der Strukturwandel macht sich bemerkbar.
 

Vertreterbörsen waren für Buch­händler:innen lange die perfekte Gelegenheit, um bei einem einzigen Termin ihren Einkauf zu erledigen und so den Kontakt zu den Vertretern möglichst effizient zu gestalten. Doch seit ­einigen Jahren verändert sich das Interesse an diesen traditionellen Veranstaltungen – zum einen, weil die freie Zeit der Sortimenter:innen immer knapper wird, zum anderen, weil die Zahl der ­unabhängigen Buchhandlungen immer weiter zurückgeht und sich viele der ­verbleibenden Indies der LG Buch oder der Einkaufsgenossenschaft eBuch anschließen.