Feministische Buchhandlungen als "safer space"

Fünf Läden, garantiert ohne "Pinkwashing"

5. Februar 2026
Jule Heer

Was macht eine Buchhandlung mit feministischem Schwerpunkt aus? Wie Läden wie Xanthippe, o*books und She said über das Sortiment hinaus zu Safer Spaces werden und im Alltag Haltung zeigen.

Die queer-feministische Buchhandlung o*books in Wien

Die queer-feministische Buchhandlung o*books in Wien

"Unsere Xanthippe ist für uns weit mehr als ein bestimmtes Sortiment": Das macht das Team des ­Mannheimer Frauenbuchladens Xanthippe sehr deutlich. Zwar steht die sorgfältige Auswahl feminis­ti­scher, queerer und gesellschaftskritischer Literatur im Mittelpunkt, doch der Buchladen versteht sich darüber hinaus als politisch positionierter Ort, der Raum für Austausch und unterschiedliche Lebensrealitäten biete.

Stephanie Nöttger, Leiterin der Laura Frauen- und Kinderbuchhandlung in Göttingen, formuliert  ihr Konzept ebenfalls sehr klar: "Nichts Rechtes, nichts, was rassistisch oder antifeministisch ist." Dazu gehöre auch, Kund:innen aufzuklären – etwa dann, wenn sie einen Titel aus einem rechten Verlag bestellen wollen. Viele seien  dankbar für diesen Hinweis. Für Stephanie Nöttger soll der Buchladen ein Ort sein, an dem jede:r "sich aufhalten und Literatur entdecken kann, ohne dass ihnen dabei jemand ­komisch über die Schulter schaut".

Frauenbuchladen Xanthippe

Frauenbuchladen Xanthippe in Mannheim

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