Flutkatastrophe

»Ihr müsst dringend wieder öffnen!«

26. Januar 2022
von Christina Busse und Stefan Hauck

Die Flutkatastrophe an der Ahr und in der Eifel liegt ein halbes Jahr zurück. Wie geht es den betroffenen Buchhandlungen? Wir stellen sieben Beispiele in vor, die auch davon berichten, wie wichtig das Sozialwerk ist. 

Ein Kraftakt: Nach großen Sanierungsarbeiten konnte Katharina Pütz im November 2021 die Leserei wiedereröffnen.

1) Ina’s Scheune in Nettersheim

Wenn Marina Nagelschmitz heute ihren Laden Ina’s Scheune in Nettersheim betritt, dann mit gemischten Gefühlen. »Es überwiegt der Stolz, dass wir es so schnell wieder hinbekommen haben«, sagt die Buchhändlerin aus der Eifel. Gleichzeitig belastet es sie zu sehen, dass viele benachbarte Betriebe Pandemie und Flut wirtschaftlich nicht überlebt haben. Auch der Tourismus ist zusammengebrochen, der ehemals ein wichtiger Faktor war. »Es ist ruhiger als früher. Viele Läden drum herum haben zugemacht: das Café, die Teestube, das Restaurant, jetzt auch noch die Bäckerei. Der Bioladen und mein Geschäft sind allein auf weiter Flur.« 

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