Seit einem halben Jahr leitet Marlon Nicotera die Hugendubel-Filiale in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Seit einem Vierteljahr unter erschwerten Bedingungen: 2.400 Quadratmeter Verkaufsfläche wurden umgebaut, bei laufendem Betrieb – neue Bodenbeläge, neues Farb- und Lichtkonzept, eine neue inhaltliche Struktur. "Jede Menge Arbeit für mich und die 40 Mitarbeiter:innen, klar, aber auch eine große Chance, die ganzen Veränderungen zu begleiten", meint Nicotera. "So umfassende Bauarbeiten erlebt man ja eher selten." Die Grundstruktur des Hauses, die Heinrich Hugendubel und die Münchner Architekten Stöter-Tillmann & Kaiser 1990 innerhalb der Fassade des alten Lichtspielhauses "Metro im Schwan" geschaffen hatten, "ist unberührt geblieben", sagt Nina Hugendubel, die aus der Münchner Zentrale angereiste geschäftsführende Gesellschafterin der Buchhandelskette. Wie das 1990 war, daran erinnert sich als Zeitzeugin Uta Wischendorf noch gut: "Das war die Wendezeit, und mit mir wurden zeitgleich viele Kolleg:innen eingestellt, alles expandierte." Wischendorf ist heute bei Hugendubel die Regionalleiterin Hessen.