Der Deutsche Kinderbuchpreis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Gibt es Veränderungen gegenüber der Premierenausgabe?
Ja, wir haben Kleinigkeiten verändert, zum Beispiel haben wir das Altersspektrum für die einzureichenden Bücher auf fünf bis acht Jahre heraufgesetzt. Mir geht es bei dem Preis darum, Kinder zum Lesen zu animieren und für das Lesen zu begeistern. Daher soll bei den eingereichten Büchern der Text stärker im Fokus stehen. Die Kinder stehen mit fünf oder sechs Jahren kurz vor der Einschulung und entwickeln in diesem Alter das Interesse, allein zu lesen. Zudem sieht man bei den Kindern zwischen vier und fünf Jahren große Entwicklungssprünge. Dem wollen wir gerecht werden und haben daher die Altersgrenze angehoben.