Die Corona-Pandemie hat dem Buchhandel in den letzten zwei Jahren Etliches abverlangt. Wie fällt Ihre Corona-Bilanz für das stationäre Geschäft von Thalia aus?
Hinter uns liegen zwei extrem schwierige Jahre im stationären Geschäft. Unterschiedliche Zutrittsbeschränkungen haben den Grundfrequenzen sehr geschadet. In den Zeiten, als 2G galt, haben wir jeden Monat größere Millionenbeträge verloren. Dank unserer Omnichannel-Strategie und unserer Teams in den Buchhandlungen haben wir es jedoch trotz aller Herausforderungen geschafft, aufgrund von Corona weder Läden zu schließen noch Mitarbeitende zu entlassen. Ungeachtet der finanziellen Situation hat die Pandemie die Vernetzung von stationärem Geschäft und E-Commerce bei Thalia beflügelt und unsere Entwicklung vorangetrieben. Mein Fazit bis heute: Wir haben im stationären Geschäft Verluste hinnehmen müssen. Auf der anderen Seite sehen wir unsere Strategie bestätigt und sind über uns hinausgewachsen.
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