Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, fordert politische Priorität für das Thema: "Die Bekämpfung der Kinderarmut muss politische Top-Priorität werden". Deutschland vergebe Zukunftschancen, wenn nicht in Teilhabe, Bildung und gesundheitliche Versorgung der jüngsten Generation investiert werde.
UNICEF Deutschland empfiehlt unter anderem, Kinderarmut gezielt zu bekämpfen, Leistungen zugänglicher zu machen und öffentliche Mittel stärker auf benachteiligte Kinder auszurichten. Zudem nennt UNICEF bessere Zugänge zu Schulen, Arztpraxen und Spielplätzen, mehr Beteiligung von Kindern sowie ein kontinuierliches Monitoring der Lage von Kindern und Jugendlichen.
An der Spitze des Gesamtvergleichs stehen die Niederlande, Dänemark und Frankreich. Portugal liegt auf Platz 4, Litauen auf Platz 7.