Frankfurt liest Henry Jaeger
Das Lesefestival "Frankfurt liest ein Buch" findet vom 19. April bis 2. Mai 2027 statt. Im Mittelpunkt steht Henry Jaegers Frankfurt-Roman "Jakob auf der Leiter", erstmals 1973 erschienen.
Henry Jaeger
Das Lesefestival "Frankfurt liest ein Buch" findet vom 19. April bis 2. Mai 2027 statt. Im Mittelpunkt steht Henry Jaegers Frankfurt-Roman "Jakob auf der Leiter", erstmals 1973 erschienen.
Henry Jaeger
"Frankfurt liest ein Buch" geht 2027 in eine neue Runde: Das Lesefestival findet von Montag, 19. April, bis Sonntag, 2. Mai 2027 statt. Im 18. Festivaljahr steht der Roman "Jakob auf der Leiter" von Henry Jaeger (B3-Verlag) im Mittelpunkt. Anlass ist der 100. Geburtstag des Schriftstellers, der am 29. Juni 1927 in Frankfurt-Bornheim geboren wurde.
Der erstmals 1973 erschienene Roman spielt weitestgehend in Frankfurt am Main und führt unter anderem durch die Altstadt, Bornheim und das Ostend. Erzählt wird eine Lebensgeschichte vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Umbrüche von der Weimarer Zeit über Krieg und Nachkriegsjahre bis in die 1970er Jahre.
Henry Jaeger, eigentlich Karl-Heinz Jäger, wurde am 29. Juni 1927 in Frankfurt-Bornheim geboren. Nach dem Krieg war er von 1948 bis 1955 Kopf der "Jäger-Bande". 1956 wurde er gefasst und zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Dort entstand sein erster Roman "Die Festung", der ein großer Erfolg wurde. Nach seiner Begnadigung 1963 arbeitete er zunächst bei der Frankfurter Rundschau. Ab 1965 lebte er als freier Schriftsteller in Ascona im Tessin. Er schrieb über 20 Romane sowie Erzählungen, Reportagen und Drehbücher. 2000 starb er im Tessin.
"Jakob auf der Leiter"