Preis der Leipziger Buchmesse

Neue Spielregeln für Einreichungen

20. August 2026
Redaktion Börsenblatt

Verlage können Titel für den Preis der Leipziger Buchmesse 2027 einreichen. Neu ist die Regel für zwei Einreichungen je Kategorie; Julia Hubernagel verstärkt die Jury.

Julia Hubernagel vor einem Bücherregal

Julia Hubernagel 

Wie die Leipziger Buchmesse mitteilte, können Verlage vom 20. August bis zum 30. September 2026 ihre Titel für den Preis der Leipziger Buchmesse 2027 einreichen. Die Auszeichnung wird in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben.

 

Neue Einreichungsregel

Pro Kategorie dürfen Verlage bis zu zwei Titel einreichen. Neu ist: Wird diese Möglichkeit ausgeschöpft, muss mindestens einer der beiden Titel zwischen dem 1. Dezember 2026 und dem 17. März 2027 erschienen und ausgeliefert sein. Bei einem Titel pro Kategorie gilt weiterhin der Zeitraum vom 23. März 2026 bis 17. März 2027.

 

Neue Jurorin

Julia Hubernagel verstärkt die Jury für die nächsten drei Durchgänge. Den Vorsitz hat Katrin Schumacher. Ihr gehören außerdem Kais Harrabi, Katharina Herrmann, Thomas Hummitzsch, Tilman Spreckelsen und Judith von Sternburg an.

Hubernagel wurde 1995 in Essen geboren, studierte Geschichte und deutschsprachige Literatur in Bochum und Berlin und arbeitet als Redakteurin bei der "taz". Dort verantwortet sie den Bereich Literatur. Zur Juryarbeit sagt sie: "Ich freue mich darauf, über mutige Texte zu sprechen, die versuchen Antwort zu geben auf die Fragen, die sich Menschen stellen, seitdem es Kunst gibt: Wie fühlt es sich an, jemand anderes zu sein?"

  • Die Nominierten werden am 24. Februar 2027 verkündet.
  • Die Preise werden am ersten Tag der Leipziger Buchmesse, am 18. März 2027 um 16:00 Uhr, in der Glashalle vergeben.

Im Jahr 2026 erhielten Katerina Poladjan den Preis in der Kategorie Belletristik, Marie-Janine Calic in Sachbuch/Essayistik und Manfred Gmeiner in Übersetzung.