Das Sachbuch des Jahres soll aktuelle Debatten bestimmen und unverzichtbare Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung liefern. 133 deutschsprachige Verlagen haben insgesamt 212 Titel eingereicht. 105 der Verlage stammen aus Deutschland, 18 aus Österreich und 10 aus der Schweiz, teilt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit.
Welche acht Sachbücher am 21. April auf der Nominiertenliste stehen und welcher Titel am 8. Juni 2026 im Kleinen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg als Sachbuch des Jahres ausgezeichnet wird, entscheidet eine siebenköpfige Jury. Diese Expert:innen aus Sachbuchkritik, Journalismus, Wissenschaft und Buchhandel sind dieses Jahr dabei:
- Pascal Mathéus (Buchhandlung Wassermann, Hamburg-Blankenese), Jurysprecher
- Sibylle Anderl (Die Zeit)
- Maja Brankovic (Wirtschaftswoche)
- Manuela Lenzen (Wissenschaftsjournalistin)
- Patricia Rahemipour (Institut für Museumsforschung / Stiftung Preußischer Kulturbesitz)
- Stefan Spiegel (funk / Marmota Maps)
- Katrin Vohland (Naturhistorisches Museum Wien)
"Was für ein beeindruckend hoher Bücherstapel – doch die Vorfreude auf die Lektüre ist noch größer. Die enorme Vielfalt verspricht spannende und intellektuell bereichernde Einsichten. Mit dieser hervorragend besetzten Jury darüber zu diskutieren, welches Buch den Titel Sachbuch des Jahres verdient, verheißt schon jetzt ein besonderes Vergnügen", sagt Pascal Mathéus, Sprecher der Jury.
Die Jury wird jedes Jahr neu von der Akademie Deutscher Sachbuchpreis zusammengestellt. Eine mehrmalige Jurymitgliedschaft ist möglich.
Für das Preisjahr 2026 konnten Verlage bis zu zwei Monografien einreichen, die zwischen dem 30. April 2025 und 21. April 2026 (Bekanntgabe der Nominierten) veröffentlicht wurden oder werden. Zusätzlich durften bis zu fünf weitere Titel aus dem eigenen Programm als Empfehlung genannt werden. Diese Liste umfasst 159 Titel, aus denen die Jury weitere Werke anfordern kann.