Wissenschaftsbücher des Jahres sind gewählt!
In Österreich ist die Publikumswahl zum besten Wissenschaftsbuch des Jahres ist abgeschlossen und die Gewinner:innen 2026 stehen fest.
Die Wissenschaftsbücher des Jahres 2026 in Österreich
In Österreich ist die Publikumswahl zum besten Wissenschaftsbuch des Jahres ist abgeschlossen und die Gewinner:innen 2026 stehen fest.
Die Wissenschaftsbücher des Jahres 2026 in Österreich
In einer Mitteilung gratuliert Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, den Autor:innen: "Wissenschaftliche Bücher sind ein Bollwerk gegen Unwissenheit und Manipulation. Sie stehen für Fakten, für Evidenz und für den Mut, sich mit schwierigen Fragen auseinanderzusetzen. Gerade für eine wehrhafte Demokratie brauchen wir vielfältige Formate der Wissenschaftskommunikation, die Wissen zugänglich machen und zum Weiterdenken anregen."
Geistes- / Sozial- / Kulturwissenschaften:
Radikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust: Oliver Rathkolb macht die Ursache für die allgemeine Nervosität der Gesellschaft an der "ersten und zweiten Turboglobalisierung" fest. Politische Umwälzungen, ökonomische Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften und ihre politischen Eliten – und rufen die Raubritter der Wirtschaft auf den Plan, wie Rathkolb informativ wie eindrücklich darlegt.
Medizin / Biologie:
Was macht uns krank? Welchen Einfluss hat die Seele auf unseren Körper? Lässt sich Gesundheit durch den Lebensstil oder die Ernährung aktiv herstellen? Die Medizin hat sich enorm entwickelt. Doch es gibt Kontinuitäten, die Jahrhunderte zurückreichen. Werner Bartens nimmt anschaulich die Wechselwirkung von körperlichem Befinden und seelischem Zustand in den Blick und erweist sich dabei zugleich als äußerst talentierter Erzähler der Medizingeschichte.
Naturwissenschaft / Technik:
Der Mensch glaubt beharrlich, dass nur er allein in der Lage ist, sich einen Begriff von der eigenen Sterblichkeit zu machen. Dabei lassen sich im Tierreich viele Reaktionen auf den Tod beobachten, die unseren zwar nicht gleichen mögen, doch trotzdem von Verständnis handeln: Schimpansen putzen die Zähne toter Artgenossen oder Wale tragen ihre Toten wochenlang durch das Meer. Susana Monsó verbindet Philosophie, Verhaltensforschung und Psychologie zu einem klugen, bewegenden wie fordernden Werk, das zum Nach- und Umdenken über unser Verhältnis zu den Tieren aufruft.
Junior-Wissensbücher:
Dieses opulente Sachbilderbuch erzählt, wie der Alpinismus seinen Anfang nahm, welche Herausforderungen die ersten Frauen und Männer auf ihrem Weg nach oben meistern mussten, und von den berühmtesten Expeditionen zu den weltweit höchsten Bergen. Eine Liebeserklärung an die Berge für Kinder ab 6.
Nähere Beschreibungen zu den Büchern unter: www.wissenschaftsbuch.at
Die Wahl zu den besten Wissenschaftsbüchern erfolgt in einem mehrstufigen Prozess, der vom Magazin Buchkultur geleitet wird. Eine Fachjury aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Wissenschaftsjournalismus, Büchereien und Buchbranche wählt in vier Kategorien jeweils fünf Bücher aus. Aus diesen werden im Anschluss in einer Publikumswahl die Siegertitel ermittelt. Bei der diesjährigen Wahl wurden knapp 6.000 Stimmen abgegeben.
Die Preisverleihung findet am 2. März in der Akademie der Wissenschaften statt.