"Wir leben hier von den individuellen Empfehlungen", erläutert Olzog der Zeitung. Sie und ihr Team berieten die Kunden, das schaffe die Orientierung – im Gegensatz zu den massenhaft eingesetzten Stickern wie "Spiegel-Bestseller-Autor". Sie kritisiert besonders: Über den Verkaufszahlen des beworbenen Buches sage es schlicht nichts aus, das der Autor irgendwann früher einmal einen Bestseller gelandet habe. Die Titel der aktuellen Bestsellerlisten führe sie wohlgemerkt dennoch.
Neben viel Zuspruch von Kund:innen ("verschandelt das Cover" / "Klappentext unlesbar") hagelte es auf Facebook auch Unverständnis und Kritik von Autoren, wie die "NRZ" recherchiert hat. Auch mit dem "Buchmarkt", der für den "Spiegel" die Sticker vermarktet, hat die Zeitung gesprochen.
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