Im Fokus stehen verschiedene Aspekte von Kästners Leben und Schaffen während der NS-Zeit. Erich Kästner verließ 1933 Deutschland nicht, obwohl seine Werke verbrannt und aus den Bibliotheken entfernt wurden. Lediglich "Emil und die Detektive" blieb noch einige Jahre im Bestand. Eine von Kästner in den 1950er Jahren mehrfach verwendete Formulierung lautete: "Er sei zwölf Jahre verboten gewesen".
Die Tagung möchte auf Basis einzelner Beiträge und Werkanalysen eine Bilanz zu Kästners Verhalten im Nationalsozialismus ziehen. Geleitet wird sie von Sven Hanuschek und Gideon Stiening.
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