Penguin Verlag

Handelsnähe als Prinzip - und zum Geburtstag Klassiker

23. Juli 2026
Sabine van Endert

Seit 2016 gibt es den Penguin Verlag auch in Deutschland. Britta Egetemeier, Eva Schubert und Karen Guddas über Erfolge, Ausbaustufen und den Buchhandel. 

Penguin-Team

Penguin-Team v.l.: Verlegerin Britta Egetemeier, Eva Schubert (Verlagsleiterin Belletristik) und Karen Guddas (Verlags­leiterin Sachbuch)

Wenn Sie zehn Jahre zurückdenken: Was war damals der Antrieb für den deutschen Penguin Verlag?

Britta Egetemeier: Diese weltweit beliebte und anerkannte Verlagsmarke in Deutschland zu etablieren. Uns hat besonders die Idee dahinter fasziniert, eine große Programmvielfalt unter einem Dach abzubilden. "Bücher für alle machen" – die Grundidee des Verlagsgründers Allen Lane hat uns als Büchermacherinnen beflügelt. 

Sollten Penguin-Bücher auch besonders günstig zu haben sein?

Eva Schubert: Das war die Idee, Penguin ist ja 1935 als Taschenbuchverlag gegründet worden. Auch wir sind in Deutschland zunächst als Taschenbuch- und Paperbackverlag gestartet. Was wir damals eingeführt haben, sind die glatten Preise.  Das war vor zehn Jahren ein Thema, mit dem wir sehr offensiv umgegangen sind.

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