Lesetipp: "Der Spiegel" hat den Steidl Verlag besucht

"Ich schätze, in Deutschland gibt es keinen einzigen Verlag, dem es gut geht"

4. September 2026
Redaktion Börsenblatt

Matern von Boeselager und Katharina Stegelmann sind für den "Spiegel" nach Göttingen gereist, um mit Verleger Gerhard Steidl über die Rettung seines Verlags zu sprechen. Der Fall werfe ein Licht auf eine Branche im Umbruch.

Gerhard Steidl auf dem Balkon, blick in die Kamera, er trägt einen weißen Kittel

Verleger Gerhard Steidl

Thematisiert werden die finanzielle Situation des Steidl Verlags, nicht gezahlte Gehälter und Honorare, gestiegene Druckkosten sowie Gespräche mit potenziellen Investoren. Für eines davon musste auch das Spiegel-Interview unterbrochen werden.

Gerhard Steidl erklärt: „Ich schätze, in Deutschland gibt es keinen einzigen Verlag, dem es gut geht.“ Das Resüme der Journalisten aus ihren Gesprächen mit Gläubigern, Mitarbeitern und Geschäftspartnern lautet: „Der Steidl Verlag ist etwas Besonderes, und er sollte überleben.“

Zum Spiegel-Artikel: Steidl Verlag: Mitarbeiter kriegen kein Gehalt, Aufträge brechen weg. Und mittendrin dieser Buch-Besessene - DER SPIEGEL