Von Göttingen nach Frankfurt am Main

S. Fischer übernimmt die Weltrechte an Günter Grass

4. September 2026
Redaktion Börsenblatt

Im Juli war bekannt geworden, dass der Steidl Verlag die Rechte an Günter Grass verloren hat. Nun ist die neue verlegerische Heimat seines Werks klar: S. Fischer übernimmt ab sofort die Weltrechte am literarischen und essayistischen Werk des Literaturnobelpreisträgers.

Günter Gass bei einer Lesung

Günter Grass

Laut einer Pressemitteilung wurde eine entsprechende Vereinbarung mit der Günter und Ute Grass Stiftung geschlossen. S. Fischer knüpfe damit an seine Tradition an, das Erbe der großen, oft streitbaren Stimmen des 20. Jahrhunderts – von Thomas Mann und Hugo von Hofmannsthal über Franz Kafka und Ilse Aichinger bis Hubert Fichte und Wolfgang Hilbig – für nachfolgende Generationen zu bewahren und neu zu befragen.