Lesetipp: Ina Hartwig im Interview

"Die Buchmesse ist unverzichtbar"

21. September 2020
von Börsenblatt

Ina Hartwig, Kulturdezernentin von Frankfurt, äußert sich im Interview mit der FR zur Zukunft der Buchmesse. Eine Annäherung zur Gaming-Branche hält sie unter anderem für falsch.

Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig

Die Frankfurter Buchmesse findet in diesem Jahr nur digital statt, das Publikum verteilt sich in die Stadt. Aber für die kommenden Jahre hält Kulturdezernentin Ina Hartwig an der Publikumsmesse fest. Eine physische Annäherung zur Games-Industrie hält sie für unglücklich. „Das ist das falsche Signal. Die Buchmesse muss ihren Markenkern stärken und nicht verwässern“, so Hartwig im Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Das jetzige Konzept könne sie nachvollziehen. Sie sei dennoch enttäuscht. Hartwig hätte sich eine Frankfurter Buchmesse unter Corona-Bedingungen gewünscht. Durch die Verschlechterung der Corona-Situation international, hat diese aber nicht stattfinden können.

Für die Zukunft möchte sie sich als Kulturdezernentin von Frankfurt für die Buchmesse einsetzen und mit den Verlagen ins Gespräch kommen. „Sollte jemand überlegen – ‚wenn wir in der Corona-Zeit auf den Messe-Auftritt verzichten, können wir das im nächsten Jahr auch‘ -, hielte ich das für einen Trugschluss“, so Hartwig weiter. „Gerade diese Branche braucht die physische Begegnung.“

Was Ina Hartwig sonst noch über die jetzige Frankfurter Buchmesse und die der zukunft zu erzählen hat, können Sie im Interview mit der Frankfurter Rundschau nachlesen.