Interview mit Verlegerin Jeannette Bauroth

"Wir genießen den Moment mit 'Heated Rivalry'"

20. Februar 2026
Matthias Glatthor

Die queere Eishockey-Romanze "Heated Rivalry" hat als Streaming-Serie einen Hype ausgelöst, die beiden Hauptdarsteller traten sogar als Fackelträger zur Eröffnung der Winterspiele an. Auf Deutsch ist die Buchvorlage beim Indie-Verlag Second Chances erschienen, heimst Charterfolge ein. Im Interview erzählt Verlegerin Jeannette Bauroth, wie der Titel zu ihrem Verlag kam, welche Herausforderungen der Erfolg mit sich brachte – und von einem Wermutstropfen. 

Verlegerin Jeannette Bauroth mit einem Bücherstapel von "Heated Rivalry"

Verlegerin Jeannette Bauroth freut sich über den Erfolg mit "Heated Rivalry"

 

Die Streaming-Serie "Heated Rivalry" hat einen Hype ausgelöst – und Second Chances hat die deutsche Ausgabe der Buchvorlage. Ist das wie ein Lottogewinn?

Jeannette Bauroth: Wir hatten noch nie so ein erfolgreiches Buch mit so viel Medienaufmerksamkeit. Das finde ich sehr spannend, weil es zwar schon primär um dieses Buch geht, aber viele neue Leute jetzt unseren Verlag und den Rest unseres Programms kennenlernen. Aber wir haben eigentlich immer schon gut verkauft und waren keine Unbekannten, wir sind also nicht plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht. In puncto Erfolg ist "Heated Rivalry" allerdings bisher ungeschlagen, wobei unsere Guild-Codex-Reihe von Annette Marie ("Drei Magier und eine Margarita") einen sehr guten zweiten Platz einnimmt.

Wann begann das Medieninteresse am Buch?

Jeannette Bauroth: Das ging schon vor Weihnachten los, da wurde es online und in ganz vielen populären Medien thematisiert. Seitdem die Serie in Deutschland läuft, hat es noch einmal so richtig Fahrt aufgenommen. Wir bekommen viele Interviewanfragen. Zudem merke ich zum Beispiel den verstärkten Maileingang von Manuskripten. Das ist gerade ein bisschen ein Fulltime-Job.

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